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SEHR WICHTIGE ANKÜNDIGUNG
So 4 Nov 2012 - 0:18 von Felicitas Dain
Guten Abend liebe Leute!

Eine der bisher wichtigsten Ankündigungen wird heute gemacht. Unser Forum existiert seit ca. 2 Jahren auf forumieren.com. In der Zeit hat sich viel getan und manche User kamen, manche gingen und manche meldeten sich nie wieder. Um diese Tatsache aus der Welt zu räumen [und weil man in forumieren Foren recht wenig machen kann, was den Style betrifft] haben Lenna und ich auf dem Forumstreffen beschlossen, mit dem gesamten Board nach bplaced.net …

Kommentare: 1

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 {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin

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AutorNachricht
Grace O'Connor
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BeitragThema: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Do 2 Aug 2012 - 18:21

*WHO?


  • FELICITAS DAIN
  • GRACE ANNE O'CONNOR


*WHEN?

Der erste Abend des neuen Schuljahrs einer neuen Ära


*WHERE?

Im grünlich schimmernden, gemütlichen Gemeinschaftsraum des Hauses Slytherin

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Grace O'Connor
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Do 2 Aug 2012 - 18:40

Grace war allein im Gemeinschaftsraum. Es interessierte sie nicht sonderlich, wo die anderen waren. Vielleicht tobten die jüngeren in den Gängen herum, vielleicht jubelten die Älteren im Schloss, vielleicht... Grace rümpfte die Nase. Vielleicht trauerten einige Verräter um das umgestürzte System.
Widerlich war das. Am liebsten hätte Grace irgendwo hin gespuckt, allerdings verboten ihr die ihr abgezwungenen Manieren ein solches Fehlbenehmen. Denn, wenn sie das wirklich getan hätte, wäre sie ebenso widerlich gewesen, wie diese Verräter. Der Impuls war jedoch da, das widerwärtige, an das man gerade gedacht hatte, irgendwie aus dem Kopf zu bekommen. Der schnellste Weg war eben durch den Mund. Mit der Spucke raus. Eigentlich ein ziemlich passender Vergleich für Slytherins, die sich auf die falsche Seite stellten. Schleimig und eklig.

Grace beschloss sich den schönen Abend allein, auf dem bequemen Sofa, des noblen Slytherin-Gemeinschaftsraumes nicht zu verderben. Sie wollte an was schönes denken. Wie der neuen Ordnung. Sogar ihre Mutter war ganz schön aus dem Häuschen gewesen und die interessierte sich eigentlich nicht für Grace. Vielleicht tat sie auch nur so, da das Regime nun über Britannien regierte. Wer wusste das schon. Grace interessierte es recht wenig. Aber auch Damien, ihr Bruder schien positiv überrascht. Er hatte ihr eine Eule geschrieben. Ob das alles wahr sei und was mit den ganzen Schlammblütern passieren würde. Er hatte sich nicht nach ihr erkundigt, allerdings hatte sie das auch nicht von ihm erwartet.
Das merkwürdigste war jedoch, dass auch Mika sonderlich guter Laune war. Mika, die Eisprinzessin, konnte man des öfteren mit einer Andeutung eines Lächelns antreffen. Wo ihre beste Freundin jetzt steckte? Wer wusste das schon. Mika konnte auf sich aufpassen und wenn sie nicht im Gemeinschaftsraum war, dann hatte sie einfach keine Lust sich in diesem Raum aufzuhalten.
Grace zog die Beine an die Brust und kuschelte sich ins Polster. Sie hatte ihren grünen Samtschlafanzug an, ihr rotes, leicht gelocktes Haar, war offen und schmiegte sich geschmeidig um ihr Gesicht. Das lodernde Feuer tanze vor ihr im Kamin und spiegelte sich in ihren hellblauen Augen wieder.
Eigentlich, dachte sich die Siebzehnjährige, war sie ganz glücklich jetzt im Moment. Die Zukunft sah rosig aus, keine nervigen Erstklässler um sie herum, nur Stille und das leise Knistern des Feuers, dass eine angenehme Wärme im Raum verbreitete.
So saß die O'Connor dann da, gedankenverloren, und bemerkte noch nicht einmal, dass jemand in den Gemeinschaftsraum kam.

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Zuletzt von Grace O'Connor am Do 2 Aug 2012 - 19:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Felicitas Dain
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Do 2 Aug 2012 - 19:36

Felicitas war nach dem Gespräch direkt in das Bad gegangen. Dort war sie auch ersteinmal eine Stunde geblieben. Hatte die Augen geschlossen, sich dem Vakuum in ihren Gedanken hingegeben und die süßliche Luft des Badewassers eingeatmet. Sich den Geruch des Tages aus jedem einzelnen Zentimeter gewaschen. Sie war an den Boden getaucht und hatte mithilfe eines Kopfblasenzaubers dort einige Minuten gesessen und die Badewannenwand angestarrt. Hatte interessiert die vorbeischwebenden Unterwasserbläschen beobachtet und ihre Quietscheente halb ertränkt. Ja, sie war böse, wenn es sein musste, war kalt, launisch und zickig, aber sie Badete, wenn sie es alleine tat, schon seit fünfzehn Jahren mit einer Quietscheente. Sie war gelb und ein Geschenk des Muggelopas von gegenüber gewesen. Ja, auch sie hatte irgendwann mal Kontakt mit Muggeln gehabt. Doch zum Glück hatten ihre Eltern das unterbunden. Doch trotzdem hatte sie, seit sie drei war, diese Quietscheente, eine eigentlich süße und unnütze Erfindung der Muggel. Niemand hatte sie je zu Gesicht bekommen. Zum einen, weil sie ein Muggelartikel war - und zum anderen weil sich jeder fragte, warum sie mit einer kleinen, aus einem komisch weichem Material bestehenden, Nachbildung einer Ente baden ging. Sie hatte sich schon viel anhören müssen... Aber es war auch ein lustiges Gefühl, wenn man daraufdrückte und es quietschte.
Nun, nachdem sie aus dem Bad gestiegen war und ein schlichtes Kleid übergezogen hatte, nachdem sie ihren Körper mit ein paar Duftstoffen eingerieben hatte, dass ihre Haut nach Rosenöl duftete. Sie gab viel auf Körperpflege und Körperhygiene. Eine gute Ausstrahlung und ein angenehmer Geruch war schon die halbe Miete. Das war ihre Devise und sie klappte sogar. Auch schien sie anziehend auf ihre Stockholm-Syndromler zu wirken, ab und zu fand sie eine der Jugendlichen auch ganz nett. Da niemand jedoch so etwas zugeben würde, hatte sie die Anderen auch demit voll in der Hand. Ihre Haare hatte sie mit einem Zauber getrocknet und dann noch ausgiebig diese gebürstet, dass sie einen leichten Glanz erhielten und schön über die Schultern fielen. Auch das Haar hatte durch ihre Bürste einen leichten Hauch von Rosen erhalten. Abgeschminkt war sie schnell. Und genau so schnell war sie daher in den Gemeinschaftsraum zurückgekehrt, denn nicht unbedingt jeder brauchte sie so zu sehen. Sie schaffte es unbehelligt bis in den Raum hinein.

Das grün schimmernde Licht umfing sie und siie fühlte sich zu Hause. Die Tasche mit den alten Sachen, den Kosmetika, ihrem Handtuch und dem Geheimfach mit ihrer Quietscheente, nahm sie von ihrer Schulter. An dem Fach mit der Altwäsche ging sie vorbei und packte ihren Umhang und das Handtuch hinein. Sie hörte, wie es auf dem Berg unten mit einem dumpfen Geräusch aufschlug. Felicitas sah sich im Gemeinschaftsraum um. Er war komplett leer. Bis auf ein Schwall roter Haare, die lässig auf einem Sofa saß. Irgendwie schlug ihr Herz bei diesem Anblick komisch. Sie wusste nicht, ob sie die Person ansprechen sollte. Sie hatte das Gesicht noch nicht gesehen, aber es konnte eigentlich nur Grace sein. Sollte sie die Andere ansprechen... sollte sie es nicht tun?
Zuerst einmal ging sie in den Schlafsaal und legte ihre Tasche ab. Es war niemand da. Mika wollte noch üben und Grace... war auf dem Sofa unten. Verdammt! Sie schlief Abend für Abend schon seit über sieben Jahren mit ihr im gleichen Raum und kannte sie noch nicht einmal wirklich. In diesem Augenblick beneidete sie Mika für die Freundschaft mit - ach verdammt! Was war los mit ihr? Sie war komisch geworden, befand sie. Doch trotzdem ging sie runter in den Gemeinschaftsraum.
Sie setzte sich auf die Couch. "...Ähm... Tschuldigung, wenn ich störe... Hi", sagte sie und fühlte sich dämlich dabei.

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Grace O'Connor
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Do 2 Aug 2012 - 20:15

Der süßliche Geruch von dem verbrennenden Holz erfüllte den Raum. Früher als Kind hatte sie oft Räucherstäbchen angezündet, so hatte die Atmosphäre etwas vertrautes und ruhiges. Etwas, was die Rothaarige glücklich machte. Sie wackelte mit den baren Füßen und strich mit den Zehen sanft über das Polster. Es war wirklich angenehm hier zu sitzen.
Dass Felicitas Dain hinter ihr in den Schlafsaal huschte, bemerkte die Slytherin noch nicht einmal. Ein unterbewusster Teil der O'Connor hatte ihre Präsens aber wohl bemerkt. Just in diesem Moment dachte sie an die blonde Schulsprecherin. Seit Jahren teilten sie sich bereits einen Schlafsaal und man sollte meinen, dass sie sich nach all dieser Zeit gut kannten. Dies war aber nicht der Fall. Merkwürdig. Grace war jetzt nicht unbedingt der kontaktfreudigste Mensch, vielleicht lag es daran. Ihre eher schweigsame Art war auch der Grund, warum sie sich so gut mit Mika angefreundet hatte. Grace konnte sich vorstellen, dass die Schulsprecherin jemanden brauchte, mit dem man besser reden konnte. Grace war keine Wortkünstlerin, konnte keine großen Reden schwingen und war auch von eher introvertierter Natur. Etwas, dass ihr als kleines Kind antrainiert worden war. Sei schweigsam und adrett, hallten die Worte ihrer Mutter in ihren Ohren wieder. Und das war sie. Immer. Sie war eben ein Mädchen aus hohem Hause, von Anfang an dazu erzogen nichts anderes als das zu sein.

Gerade wollte die Rothaarige sich ausstrecken, als sich plötzlich jemand neben sie setzte. Erst beim zweiten hinschauen merkte sie, dass es Felicitas war. Jene Felicitas, die im selben Schlafsaal schlief, die ein ganzes Jahr weg gewesen war, nur um dann wieder zu kommen und die Zaubererwelt zu retten.
Irgendwie war Grace froh die Schulsprecherin zu sehen.
"Felicitas!"
"...Ähm... Tschuldigung, wenn ich störe... Hi", murmelte jene ein wenig unbeholfen. Beim nächsten Einatmen hatte die Rothaarige den angenehmen Geruch von Rosen in der Nase. Er kam von der Blonden, die ungeschminkt in einem schlichten Kleid, dass vorteilhaft ihre Figur betonte, vor ihr saß. Ihr langes blondes Haar glänzte im flackernden Licht des Kamins und schien wie flüssiges Gold, dass ihre Schultern hinunter fiel.
"Nein, überhaupt nicht", es hörte sich für die Rothaarige so an, als wäre ihre Stimme dünn und hohl. Vielleicht ein Grund, warum sie nicht so gern Reden hielt? Felicitas hatte zwar mehr oder weniger gemurmelt, doch schien ihre Stimme zehnmal fester. Vielleicht bildete sie sich das aber auch alles ein.
"Ich habe nur", sie zögerte eine Sekunde. Na ja, was hatte sie genau gemacht? Nichts wirklich, nur den Moment genossen.
"Ich habe nur hier gesessen und ins Feuer gestarrt. Nichts von großer Wichtigkeit", sie lächelte. Sie hatte schon ein paar mal mit Felicitas Worte gewechselt. Eigentlich schien sie immer eine sehr angenehme Person zu sein und die O'Connor konnte beim besten Willen nicht verstehen, woher die ganzen bösen Zungen kamen, die der Blonden nachlästerten. Obwohl, diese ganzen Gryffindors, die Schlammblüter und Blutsverräter, könnten solche schlechten Worte über sie sprechen. Es wäre typisch für das Haus des Löwen.
"Ich wollte mich bedanken", sagte Grace und fühlte sich im nächsten Moment dämlich dafür und redete hastig weiter: "Ich meine, weil, na ja. Also, wärst du nicht davon gegangen, gäbe es das Regime nicht", mit ihrer Wortwahl fühlte sie sich alles andere als intelligent, doch wollte sie, dass die Dain dies erfuhr. Sie hatte es der Blonden schon vorher sagen wollen, fand nie den richtigen Moment oder die Blonde war einfach zu beschäftigt. Und Grace war einfach nicht der Typ Mensch, der jemanden lautstark unterbrach, nur um eine winzig kleine Bitte von wenig Belang anzudrücken. Jedoch wollte Grace, dass die Schulsprecherin erfuhr, dass ihre Taten positiv unter Gleichgesinnten ankamen.

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Felicitas Dain
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Do 2 Aug 2012 - 21:02

Felicitas!
Immerhin schien sie ihren Namen zu kennen. Grace. Der Name klang irgendwie schöner, angenehmer. Es war ihre Art. Grace, das passte zu ihr. Ob Felicitas immer so von Glück gesegnet war? Er war so weich vom Aussprechen, von der Schrift. Felicitas hatte viel Zeit gehabt, als sie die Schüler ‚betreuen‘ musste. Sicherlich hatte sie viel zu tun gehabt. Der Keller war ausgebaut worden, die Bücher gelesen, das Wissen gesammelt und verbreitet. Aber sie hatte auch Zeit zum Nachdenken gehabt, als sie abends in ihrem selbstgebauten Raum lag, die Geräusche der Anderen ausblendete. Dann dachte sie manchmal über sich nach und ab und zu schlichen sich auch die Gesichter von ein paar Mädchen in ihre Gedanken. Ab und zu… Sie hatte so oft den Namen Grace ausgesprochen und hatte sich jedes Mal dafür bestraft.
Nein, überhaupt nicht
Die Stimme war dünn, als ob sie nicht oft sprach. Oder nicht oft sprechen wollte. Nie beigebracht bekommen hatte, sich durchzusetzen. Felicitas hatte es früh lernen müssen. Sie hatte eine freie Erziehung genossen, doch sie wurde auch oft ins kalte Wasser geworfen. Sie hatte gelernt sich durchsetzen zu müssen und deshalb stand sie auch oft im Rampenlicht, sowie gleichzeitig auch im Gefecht der Kugeln aus Vorwürfen und Anfechtungen.
Ich habe nur
Ein kurzer Moment des Zögerns, als ob sie vergessen hatte, was sie gerade machte. Vielleicht war sie in ihre eigene Welt versunken gewesen. Wie gerne würde Felicitas einmal die Inwelt der Anderen sehen können. Auch wenn Grace ihr nicht Nahe stand. Einen Vergleich zu ihrer Inwelt zu sehen. Doch auch zu merken, was Andere vielleicht empfanden. Ihr gegenüber, aber auch dem Regime. Sie hatte nur ihre Visionen, aber Alioth lobte sie immer dafür. Sie sei sehr wichtig. Mit einem Mal erinnerte sie sich an die Vision. Rote Haare. Sie war noch nicht wahr geworden. Doch jetzt wusste sie, woher sie diese kannte.
Ich habe nur hier gesessen und ins Feuer gestarrt. Nichts von großer Wichtigkeit
Der Anflug eines Lächelns machte sich auf ihren Lippen bemerkbar. Es freute Felicitas. Dieses einfache, kleine Lächeln. Viel zu selten bekam sie eines von den Leuten in ihrer Umgebung. Die meisten ignorierten sie und die, mit denen sie zu tun hatte, die kamen aus dem… Business? Konnte man das so nennen? Sie kamen aus einem dunklen Teil, in dem es nicht viel Freude gab, sondern nur Macht. Es war schön, es war gut, aber man brauchte auch ab und zu einen Moment des Rückzuges, Leute, die einem zulächelten. Und noch schöner war es, wenn es Leute gab, die sie mochte und die ihr dann ein noch ein Lächeln schenkten. Es war so leicht und für manche doch so schwer. Doch sie gehörte auch zu den Menschen, die es nicht konnten, als ob die Lachmuskeln eingefroren worden wären. Vielleicht waren sie das auch. Sie mussten alle schließlich irgendwann erwachsen werden.
Ich wollte mich bedanken
Felicitas wusste nicht, wofür sie diesen Dank verdient hatte. Schließlich hatte sie in letzter Zeit nichts getan, wofür sich ausgerechnet Grace bei ihr bedanken konnte. Sie hatte ihr noch nicht mal irgendwelche Hausaufgaben gegeben. Gerade, als sie zu einer Antwort ansetzen wollte, da sprach ihre Gegenüber auch hastig weiter.
Ich meine, weil, na ja. Also, wärst du nicht davon gegangen, gäbe es das Regime nicht.
Grace schien sich doof zu fühlen, jedenfalls drückte ihre Miene das aus. Felicitas wollte am liebsten laut auflachen, ließ es aber. Sie lächelte einfach nur zurück. Es klappte sogar und Felicitas war fast erstaunt über sich. Es schien an der Anwesenheit der Anderen zu liegen, beschloss sie und sie fühlte sich wieder komisch und schalt sich in Gedanken selber. Irgendwie wollte sie in diesem Moment intelligent wirken, aber irgendwas vernebelte ihr Hirn. Ihr fiel nur die Option ein, dass sie so ein großes Lob nicht annehmen wollte. Das erschien ihr irgendwie… Passender.
„Da musst du nicht mir danken. Sag das lieber Al- ähm… Mr. Lestrange…“, fast hätte sie den Professor bei seinem Vornamen genannt, es hatte sich so eingebürgert, zumal sie ihn selber inzwischen auch mit Vornamen anredete. Trotzdem war es klar, dass sie ihm nicht ebenbürtig war. Trotzdem schätzte er sie und das machte sie sehr Stolz.
„Er hat das Ganze zwar nicht veranlasst… Aber er hat mir im Grunde meinen Abschluss gerettet, denn gäbe es keinen Umschwung dürfte ich mich hier nicht mehr blicken lassen.“ Und dann könnte ich dich nicht mehr sehen… Was dachte sie da? Verdammt, sie sollte irgendwo sein, in der Bibliothek oder irgendwen drangsalieren, mit Alioth Pläne schmieden oder schlafen. Aber nicht hier sitzen, sich komisch fühlen, etwas vor sich hinsagen und dabei noch Leah verraten. Und… Warum in aller Welt Grace? Sie kannte sie doch noch nicht einmal wirklich… /Aber du kannst sie doch kennen lernen…/ Jetzt stellten sich auch noch die Gedanken gegen sie. Tapfer lächelte sie, versuchte nichts von ihrer Inwelt preiszugeben und wartete auf die Antwort an. Dabei starrte sie in die Flammen von denen ein angenehmer Geruch ausging, der sogar fast noch stärker war, als der ihrer Kosmetika.

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Grace O'Connor
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Fr 3 Aug 2012 - 14:22

Felicitas schien zunächst tatsächlich etwas verwirrt, als Grace zu ihrem schwachen Dank ansetzte. Natürlich. Die beiden sprachen sich nicht sehr oft, hatten recht wenig mit einander zu tun. Einen Großteils des letzten Jahrs war sie noch nicht einmal da gewesen. Die Sommerferien lagen zwischen ihrem letzten Treffen. Sicher, man hatte sich bei dem Eröffnungsfest gesehen und auch heute morgen, doch das war es schon. Grace würde eine solche Situation sicher auch zunächst merkwürdig finden.
Als die O'Connor jedoch weiter sprach, erklärte, warum sie dachte, dass Felicitas ein Danke verdient hatte, schien die Blonde ein wenig mit sich zu hadern. War das Lob, dass die Rothaarige ihr mitgeteilt hatte, so groß? Grace wollte auf keinen Fall etwas unpassendes sagen und versuchte in dem Lächeln der Schulsprecherin, dass seltsam ungeübt aussah, so als müsste sie die einfache Bewegung ihrer Mundwinkel noch einmal üben, ihre Gefühlslage abzulesen. Aber Grace war nicht sonderlich gut in sowas, Mika war da besser.
"Da musst du nicht mir danken", waren schließlich die Worte ihrer gegenüber. Sie sagte, sie sollte lieber dem neuen Schulleiter, Prof. Lestrange, danken. Merkwürdig, für einen Moment hatte es sich so angehört, als hätte die Blonde ihn beim Vornamen nennen wollen. Wenn Grace es sich recht überlegte, dann war es eigentlich gar nicht so merkwürdig. Die ganze Zeit, die Felicitas nicht in der Schule gewesen, in der sie maßgeblich zur Rettung der britischen Zauberergesellschaft beigetragen hatte, hatte sie den Lehrer sicher viel besser kennen gelernt. Und außerhalb der Schule gab es keinen Zwang, die Lehrer förmlich beim Nachnamen zu nennen.
Die Dain fuhr weiter fort, erzählte, dass er die Veränderung nicht gestartet, jedoch ihren Abschluss gerettet hatte.
"Dann sollte ich mich vielleicht wirklich auch bei Prof. Lestrange bedanken", sagte Grace dann und strich sich dann etwas verlegen eine rote Locke hinters Ohr: "Ich fände es schade, wenn du dieses Jahr nicht mehr wiederholen könntest. Ich habe deine Arbeit immer sehr geschätzt. Du bist eine der wenigen, die noch etwas auf unsere Reinblütigkeit gibt. Viele der anderen Vertrauensschüler sind.... waren für Schl- Muggelstämmige und waren sogar häufig selber welche", das Wort Schlammblut war ein gängiger Term in ihrer Familie, in der Öffentlichkeit war es jedoch ein unschickliches Wort, dass man nicht benutzte, wenn man nicht negativ auffallen wollte. Felicitas, würde sich am groberen Begriff sicher nicht stören, doch die Manieren der Rothaarigen wollten nicht zulassen, dass sie sich im weitesten Sinne 'daneben benahm'.
"Außerdem", fuhr Grace fort: "Dachte ich, dass wir vielleicht einmal etwas zusammen unternehmen könnten. Wir kennen uns schon so lange, aber irgendwie...", Grace lächelte ihre Gegenüber an: "Haben wir uns nie so richtig kennen gelernt. Ich meine, wir haben eine neue Chance auf ein letztes Jahr bekommen und ich fände es schade, wenn wir uns nie kennen wirklich kennen gelernt hätten", manchmal zögerte Grace eine Sekunde während des Sprechens. Suchte nach einer guten Formulierung und hoffte, dass sie nicht zu viel faselte. Sie hoffte, dass sie die Blonde nicht langweilte, obwohl diese der Rothaarigen mit einem erwiderten Lächeln und aufmerksamen Augen zuhörte.
Mika und Felicitas kamen doch auch ganz gut aus, und wer mit Mika auskam, der würde auch gut mit Grace auskommen. Die O'Connor war nicht unbedingt der umgänglichste Mensch der Welt, doch könnte man ihr durchaus diesen Titel verleihen, wenn man sie mit der eiskalten Koreanerin verglich. Allerdings erhielt neben Mika so ziemlich jeder diese Auszeichnung.
Grace fragte sich erneut, woher diese Anschuldigungen kamen, die Schulsprecherin ein schwieriger Mensch. Bisher zeigte sie nur angemessene Reaktionen, wie die Rothaarige fand. War gut zu ihres Gleichen und blickte herrisch auf jene herab, die unter ihr standen. Jene Schlammblüter und Sympathisanten, die das Regime nicht annehmen wollten. Wie können sie auch ein nettes Wort von den edlen Magiern über ihrem Stande erwarten? Erwartete der Bauer etwa von seinem Fürsten ein üppiges Abendmahl? Erwartete er von ihm ein Herrenhaus, eine Frau von hohem Stande und alle Reichtümer dieser Erde? Nein, er war als Bauer geboren worden und sollte sich diesem Schicksal auch fügen. Von seinen Fürsten hat er ein Lob zu erwarten, wenn er seine Arbeit gut gemacht hatte. Hoffentlich würde das Regime auch die aufmüpfigen Gryffindors an ihren Stand erinnern. Felicitas würde sicher dafür sorgen.

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Felicitas Dain
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Fr 3 Aug 2012 - 15:01

Sie merkte, dass Grace irgendetwas wegen Alioth sagte, aber registrierte es nicht wirklich, denn gerade strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht, wie Felicitas aus den Augenwinkeln feststellen konnte. Die prasselnden und tanzenden, flackernden Flammen züngeltem am Holz entlang und verbrannten es stellenweise, ließen es schwarz und schrumpelig werden. So wie das Alter und die Zeit der Feind der Menschen war.
Ich fände es schade, wenn du dieses Jahr nicht mehr wiederholen könntest. Ich habe deine Arbeit immer sehr geschätzt. Du bist eine der wenigen, die noch etwas auf unsere Reinblütigkeit gibt. Viele der anderen Vertrauensschüler sind.... waren für Schl- Muggelstämmige und waren sogar häufig selber welche
Das rot in ihren Wangen würde von der Hitze des Kamins kommen, der den sonst eher kühlen Gemeinschaftsraum wärmte. Sicher war es hier kühl, sie lebten unter dem See, was konnten sie großartig anderes erwarten. Aber die Wärme der Flamme tat ihr jetzt gut, zumal ihre Körpertemperatur sich immer noch, aufgrund des Bades, warm anfühlte. Es gab Tage, da wollte sie die Erfrischung und Weite. Doch heute wollte sie einfach nur einen warmen, gemütlichen Raum und sich gegen eine vertraute Schulter lehnen. Sie hatte Grace zugehört, sicher. Sie schien eine der wenigen Menschen zu sein, die sich freuten, dass Felicitas noch ein Jahr nach Hogwarts kam. So gut erzogen Grace auch war, sie teilte die leidenschaftliche Abneigung gegen Schlammblüter, auch wenn sie so gut trainiert schien, dass sie muggelstämmig zu ihnen sagte. Felicitas war eher für das Wort Schlammblüter, es drückte schließlich aus, was für ein Dreck diese Gesellschaft darstellte. Jeder sollte merken, dass sie sich vor Leuten dieser Art ekelte, sie abstoßend fand.
"Ja, Hogwarts ist in den letzten Jahrzehnten viel zu weich geworden. Zum Glück gibt es endlich jemanden, der einmal mit dem gesamten aufräumen will, dass reinblütige und wahre Zauberer Platz haben, sich entfalten zu können. Und nicht, dass ihre rechtmäßigen Posten von niederen Wesen heimtückisch gestohlen werden", teilte sie der Slytherin ihren Standpunkt mit.
Außerdem dachte ich, dass wir vielleicht einmal etwas zusammen unternehmen könnten. Wir kennen uns schon so lange, aber irgendwie..., ein kurzes Lächeln in ihre Richtung folgte und Felicitas sah endlich von den brennenden Holzscheiten hoch, haben wir uns nie so richtig kennen gelernt. Ich meine, wir haben eine neue Chance auf ein letztes Jahr bekommen und ich fände es schade, wenn wir uns nie kennen wirklich kennen gelernt hätten.
Wäre Felicitas nicht mit so viel Disziplin erzogen worden, hätte sie jetzt dümmlich vor sich hergegrinst, wie ein einfältiger Muggel und nicht unbedingt wie eine recht intelligente Hexe. Doch ein bisschen Erziehung in der Hinsicht Gefühle hatte sie schon genossen. Schließlich sollte sie auch irgendwann die Familie repräsentieren können, wenn sie sich schon gegen Nachwuchs wehrte. Sie überlegte, was sie darauf antworten sollte und ihr fiel nichts auf die schnelle ein. Also öffnete sie einfach mal den Mund und guckte, was sie so zustande brachte.
"Ja, ich meine... wir kennen uns jetzt acht Jahre und ich weiß noch nicht einmal, wo du wohnst... und du auch nicht von mir... glaube ich zumindest", sie versuchte ein Lächeln, inzwischen bestand die ganze Konversation anscheinend aus lächeln, reden, in die Flammen starren und in Gedanken doof grinsen. Konnte da jetzt nicht mal ein bisschen Emotion reinspielen? "Vielleicht war die Zeit auch einmal gnädig zu mir. Durch das Regime kann ich mit dieser neuen Zeit vielleicht etwas neues anfangen. Die Leute, die irgendwie immer da waren und auf der gleichen Seite stehen besser kennen lernen, eben. Und ich würde gerne mal etwas mit dir unternehmen..."

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Fr 3 Aug 2012 - 18:35

Die O'Connor hörte gerne zu, wenn Felicitas sprach. Es hatte einen Grund, warum man sie zu Schulsprecherin gewählt hatte. Sie hatte eine gewisse autoritäre Ausdruckskraft, eine gewisse Ausstrahlung, der man sich nicht widersetzen wollte. Als die Slytherin ihr Gegenüber ihren Standpunkt erläuterte und Grace zustimmte, machte ihr Herz einen kleinen Sprung. Wie kam es, dass sie sich nicht früher zusammen gesetzt hatten, um zu reden? Die Blonde kam ihr so sympatisch vor, so charismatisch und bestimmt. Grace hatte keinen Zweifel, dass vor ihr eine wahre Slytherin saß, eine, die die Dinge genauso sah, wie sie. Es war unerhört, aber auch im eigenen Haus gab es genug Sympathisanten der Zauberer niederen Standes. Wenn sie von ihrem Vater eines gelernt hatte, dann sich von solchen Leuten fernzuhalten.
Verkehre immer in den richtigen Kreisen, Gracie, hatte er gesagt und die Rothaarige hatte es sich zu Herzen genommen. Vielleicht war sie deshalb meist nur mit Mika unterwegs. Weil sie genau um Mikas Loyalitäten wusste. Vielleicht wollte sie einfach erst gar nicht herausfinden, wie es um die anderen bestellt war.
Aber so im Gespräch mit Felicitas, der von dem man sagte, sie bei mit jenem Mal zurück gekehrt, dass seinerzeit der, dessen Name man aus Höflichkeitsgründen nicht sagte, seinen Jüngern auferlegt hatte. Es war ein Zeichen von Ehre gewesen. Eigentlich brannte es fast schon auf Grace Seele sie danach zu fragen, doch hielt sie sich zurück.

Die Blonde sprach weiter, stimmte ihr erneut zu und brachte auch ein Beispiel an: "Also"; sagte Grace: "Bestimmt hört man es an meinem Akzent, aber ich komme aus dem Norden Irlands. Aber nicht der Britische Teil", wo die Dain herkam, konnte Grace aber nicht von ihrem Akzent herleiten. Allgemein hörten sich für die Rothaarige die meisten Britischen Dialekte ziemlich gleich an, die Irischen konnte sie in der Regel unterscheiden.

Felicitas sprach weiter, Grace genoss den angenehmen Klang ihrer Stimme und atmete ihren süßen Duft ein. Und schließlich sagte sie, dass sie wirklich gerne etwas mit der O'Connor unternehmen wollte, was Grace sehr freute.
"Also nur, wenn du Zeit hast. Ich kann mir vorstellen, dass du jetzt noch beschäftigter bist", die ganze Arbeit, die die Dain auf sich nahm, wäre Grace viel zu viel. Dazu wurde sie nicht erzogen. Die Rothaarige wurde zur Deko erzogen, dabei sein, schön aussehen und sich gut benehmen. Sie war in der Schule sehr gut und gestaltete den Unterricht öfters auch aktiv mit (wie wäre sie sonst an ihre Ohnegleichen gekommen?) doch eine größere Verantwortung wollte die Slytherin nicht übernehmen. Es wäre nicht 'ihr Ding'. Doch Felicitas schien wie geschaffen für ihren Job.

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Fr 3 Aug 2012 - 19:18

Grace wirkte irgendwie interessiert an dem Gespräch und es freute Felicitas ungemein. Noch jemand, der die gleichen Empfindungen den niederen Rassen über hatte. Felicitas hatte sich eigentlich nie mit Grace unterhalten, weil sie wirkte, als ob sie keine eigene Meinung hatte. Aber sie glaubte daran, dass hinter dem ganzen Erziehungskram und den Benimmregeln viel persönlichkeit steckte, die nur nie zutage treten durfte. Eine Eigene Meinung und auch ein Wille, der Selbstbestimmung forderte. Das alles war jedoch im Keim erstickt worden. Oder lief in ihrer Inwelt ab, das wusste Felicitas nicht. Aber Grace Aussehen passte zu ihrer Art. Wenn sie selbstbewusster wäre, mehr in den Vordergrund treten würde, dann hätte sie sicher schon einige Verehrer gehabt. Felicitas selber empfand sich nicht als wirkliche Naturschönheit, aber sie wirkte durch ihr Auftreten und sie wusste, dass man über dieses sehr viel ausrichten konnte.

Also bestimmt hört man es an meinem Akzent, aber ich komme aus dem Norden Irlands. Aber nicht der Britische Teil, antwortete sie auf Felicitas dahergesagtes Beispiel und die Slytherin grinste. Sie hätte es wissen müssen. Aber irgendwie hatte sie auch nie wirklich darüber nachgedacht, sich nie mit den Personen in ihrem Umfeld befasst. Ihre einzige Freundin war Leah gewesen, zumindest die, bei der sie schon einmal zu Hause war. Ansonsten sah sie fremde Häuser nur bei Brunches, Dinners oder irgendwelchen kleinen, dekadent anmutenden Bällen. Ihr Ballkleid hatte sie dieses Jahr erneuert. Es war an den Ärmeln nicht so lang geschnitten und hinten hatte sie einen tiefen Rückenausschnitt. Der Stoff wurde in der Taillie von einer unauffälligen Korsage zusammen gehalten. Es bedeckte nicht das dunkle Mal. Alioth hatte herausgefunden - wie auch immer er das geschafft hatte, manchmal wirkte er auch ein bisschen schizophren - wie man es in die Haut brannte. Es hatte verdammt weh getan, aber es sah richtig gut aus. Trotzdem achtete sie darauf, es nicht unbedingt aller Welt zu zeigen.

"Ich komme aus Oxford. Geboren wurde ich zwar im St. Mungos, ich weiß, das ist jetzt nicht unbedingt die Art der Reinblüter, aber meine Mutter wollte es eben so, sie hatte immer Angst vor Schmerzen gehabt und dachte, dass es im Krankenhaus einfacher ist... Geburten sind nie einfach. Aber...", sie brach ab. Sie wollte Grace nicht sagen, dass sie keine Kinder bekommen wollte, das sprach gegen die Ideale. Vielleicht wollte sie welche, aber wenn würde es ihr auch nicht möglich sein, es sei denn, sie würde mit einem Mann zusammen kommen. Und der Preis war es ihr nicht wert. Sie wollte die heiraten, die sie liebte. Sie vertrat leidenschaftlich gerne die Ideale der Reinblüter, würde alles geben, bis auf dieses eine, kleine Ding. Felicitas war froh, dass sie Eltern hatte, wie ihre.

Also nur, wenn du Zeit hast. Ich kann mir vorstellen, dass du jetzt noch beschäftigter bist, sagte sie zögerlich. Felicitas lachte.
"Ich bin multi tasking fähig. Außerdem hat Professor Lestrange mich schon die letzten sechs Monate in Anspruch genommen, da kann er auch einmal ein paar Stunden auf meine Bereitschaft verzichten. Und die Schule... wir haben das meiste ja schon letztes Jahr gemacht und ich hatte ja Zeit, alles vorzuarbeiten, von daher ist das kein Problem für mich", sie zwinkerte Grace zu. Dann hielt sie ihre Hände in Richtung des Feuers, weil ihre Finger irgendwie kalt waren.

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Sa 4 Aug 2012 - 11:45

Die Dain erzählte Grace, dass sie aus Oxford käme und im Londoner St. Mungo Hospital geboren worden wäre. Die Rothaarige stutzte anfangs, als sie das hörte. Die meisten reinblütigen Hexen und Zauberer wurden daheim geboren. Man holte sich vielleicht eine Hebamme ins Haus, aber es war eher selten, dass Magier vom höherem Stande im britischen Zaubererkrankenhaus geboren wurden. Auch Grace und ihr Bruder Damien wurden im Manor der O'Connors geboren. Die Rothaarige meinte sich daran erinnern zu können, dass ihre Mutter einmal meinte, dass bei ihrer Geburt eine alte Hebamme geholt wurde, die schon einigen Sprössen der alten Familien auf die Welt geholfen hatte. So genau wusste sie das jetzt aber auch nicht.
Die Blonde fuhr fort und erklärte die eher ungewöhnlichen Umstände ihrer Geburt.
"Ich glaube meine Mutter hat sich gar nciht so sehr um die Schmerzen gekümmert, sie hatte viel mehr Angst vor zurückbleibenden Schwangerschaftsstreifen", meinte Grace dann, sinnierte fast schon. Ihre Mutter war immer schon sehr auf ihr Aussehen bedacht gewesen und die Slytherin fragte sich das ein oder andere Mal, wieso sie dann zwei Kinder bekommen hatte, anstelle von einem ausreichenden männlichen Erben. Höchst wahrscheinlich auch nur für die Öffentlichkeit. Die Reinblutfamilien gingen zurück, es gab immer weniger. Wer nur ein Kind hatte, einen Sohn, trug nicht gerade dazu bei das Wachstum der höheren Zaubererschicht zu erhöhen.
"Sicher, Geburten sind immer schwierig. Ich war dabei, als eine meiner Tanten ihr viertes Kind bekam", die Rothaarige erinnerte sich nur zu gut, an das gequälte Gesicht der Tante, an ihre Schreie und an all die Strapazen. Als das Kind jedoch endlich auf der Welt gewesen war, war alles anders gewesen. Ihre Schmerzen schienen wie weggeblasen, als sie ihr Neugeborenes in den Armen hielt. Ihre Cousine war heute zwei Jahre alt und höchstwahrscheinlich das letzte Kind.

Auf Grace bedenken, dass sie der Schulsprecherin nicht die Zeit stehlen wollte, winkte die Blonde lachend ab und erklärte, dass sie das Multi-Tasking beherrsche. Sie führte weiter aus, warum gelegentlichen Unternehmungen nichts im Wege stand und zwinkte ihr am Ende ihrer Rede zu. Schließlich hielt Felicitas die Hände in Richtung Kamin, wohl weil ihr leicht kalt geworden war. Grace selbst war wohlig warm. Sie strich sich die Haare hinters Ohr und sammelte ihre Haare auf ihrer rechter Schulter, sodass ihre linke Schulter und ihr Hals an dieser Seite frei waren.
Sie wollte die Blonde unbedingt wegen des Males fragen. Sie wusste jedoch nicht, wie ihre Gegenüber reagieren würde. Würde sie beledigt sein und und sauer werden? Sie wollte die Dain auf keinen Fall verärgern. Schüchtern oder verlegen würde sie sicher nicht werden. Eine solche Gemütsregung hatte sie bei Felicitas eigentlich noch nie ausmachen können. Nein, außerdem war es eine Ehre das dunkle Mal zu tragen. Und wenn es auf ihrem Arm prangen sollte, so würde sie es mit einer Würde tragen, die den Unnennbaren sicher stolz gemacht hätte. Grace stellte die Füße auf den Boden und rückte ein- zwei Inch näher an die Blonde heran. Ihr samtgrüner zweiteiliger Schlafanzug schimmerte in dem flackernden Licht, ebenso wie ihr Haar, dass eine feuerrote Farbnote in dem Licht bekam.
"Ich will dir nicht zu nahe treten", fing die Rothaarige an und räusperte sich leicht: "Aber stimmt es dass du das Mal des dunklen Lordes trägst?" jetzt war es draußen. Hoffentlich würde die Blonde nicht verärgert sein. Hoffentlich war es keine dumme Frage gewesen. Sie wollte einfach nur wissen, ob ihre Gegenüber tatsächlich mit dieser Ehre gesegnet worden war.

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Sa 4 Aug 2012 - 19:24

Felicitas fühlte sich an ihre eigene Mutter erinnert, als Grace davon erzählte, dass ihre nur Angst vor den Schwangerschaaftsstreifen und nicht der Geburt selber hatte. Anscheinend schienen alle reinblütigen Frauen so zu denken. Felicitas hoffte, nie eine von ihnen zu werden. Weiterhin erzählte sie davon, dass sie bei der vierten Geburt eines Kindes ihrer Tante dabei war. Vier Kinder... Da hatte jemand wirklich dafür gesorgt, dass die Reinblütigkeit nicht ausstarb. Felicitas war bei keiner Geburt dabei gewesen. Was daran lag, dass ihr Vater das einzige Kind war und die Geschwister ihrer Mutter im Ausland lebte. Auch hatte sie nie wirklich Interesse daran gehabt, einer Geburt beizuwohnen, die aus einer kreischenden, werdenden Mutter und jede Menge Leute bestand.
"Ich glaube, unsere Mütter ähneln sich mehr, als ich dachte. Meine geht jedes Mal, wenn sie meint, eine Falte zu entdecken, zu einem Zauberer in der Nokturngasse. Sie war schon so oft da, dass sie inzwischen auch Rabatte bekommt. Was auch daran liegt, dass er und einer ihrer Geschwister früher in einem Jahrgang waren und meine ich sogar befreudet. Vielleicht geht sie deshalb auch zu ihm und zu keinem Anderen. Kostet auf jeden Fall ein bisschen was. Ich bin da einfach nicht für gemacht. Schließlich will ich kämpfen und etwas selber verändern und nicht nur Kinder in die Welt setzen, damit diese sie rein halten können. Ich fühle mich einfach besser, wenn ich mir sagen kann 'Du hast einen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft geleistet'", äußerte sie in einem kleinen Monolog ihre Meinung zu den Themen. Irgendwie hatte sie alles am Stück gesprochen, aus Angst, vor Nervosität abzubrechen oder sich zu verhaspeln und dann den Faden nicht mehr zu finden. Sie nahm ihre Finger vom Feuer weg, bevor sie noch zu Hähnchenflügeln, knusprig gebraten, wurden. Sie rieb sie aneinander, verflechtete die Finger ineinander, während sie Grace weiter aufmerksam zuhörte.

Sie sagte ersteinmal nichts, strich nur ihre Haare zur einer Seite, sodass der, porzellanartig anmutende Hals, zum Vorschein kam. Sie wirkte so zerbrechlich, auch wenn rote Haare eigentlich auf eine starke Frau hindeuteten. Nun, blondhaarige, so wurde nachgesagt, sollten ja auch eigentlich dumm sein. Bei Felicitas wäre es ausgeschlossen, dass sie dumm war. Wie sonst sollte sie so weit kommen? Leichtsinnig ja, aber auf keinen Fall dumm. Plötzlich merkte sie, wie Grace näher rückte. Auf der einen Seite war es angenehm, auf der Anderen Seite steigerte es eigentlich nur noch ihre Nervosität. Sie wünschte es sich, aber auch gleichzeitig nicht. Erst jetzt bemerkte sie, dass Grace einen Schlafanzug trug, sie hatte also vorgehabt, gleich ins Bett zu gehen. Bei dieser Uhrzeit verständlich. Und dann stellte sie die Frage, die ihr schon die ganze Zeit anscheinend auf der Zunge lag, sie sich aber noch nicht getraut hatte zu stellen. Nein, es war leider nicht so etwas wie, liebst du mich - sondern die Frage nach dem dunklen Mal. Felicitas hätte fast vor Enttäuschungsfrust laut aufgelacht, allerdings konnte sie die Frage von Grace verstehen. Zur Erläuterung schob sie den Ärmel ihres Kleides hoch.
Das dunkle Mal wirkte noch unheimlicher, als sich die Schatten des Feuers um den Arm züngelten, zeigten, wo es tief ins Fleisch eingegraben war. Es bewegte sich, wenn man genau hinsah. Schwarz stach es hervor. Felicitas nahm ihren Arm wieder zurück und krempelte den Ärmel hinunter. "Du fragst dich jetzt sicher, warum ich es nicht der Welt zeige. Nun, eigentlich fällt es mir auch sehr schwer. Aber Ali-, entschuldigung, Professor Lestrange, hatte gesagt, dass es besser wäre, nicht öffentlich zu zeigen, dass es die Todesser wieder gibt, sondern alle ersteinmal in dem Glauben zu lassen, das Regime wäre etwas komplett anderes. Es weckt nur ungute Erinnerungen in den Menschen und vielleicht würden sie sich eher dagegen stellen. Aber er hat schon seine Spitzel im Ministerium. Wenn die Sache geklärt ist, werde ich es offen tragen können. Ich freue mich bereits auf den Tag", sie wandte ihr Gesicht zu Grace und ihre Mundwinkel zogen sich nach oben.

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Fr 10 Aug 2012 - 12:30

Die Blonde erklärte, dass die Mütter der beiden gar nicht so verschieden seien. Und nach Felicitas Ausführungen wollte die O'Connor das auch gerne glauben. Auch Grace hatte von dem Wunderheiler in der Nokturngasse gehört. Ob ihre Mutter dorthin ging oder nicht, das wusste Grace nicht. Aber höchstwahrscheinlich besuchte sie den Zauberer der zwielichtigen Nebenstraße der Winkelgasse auch. Ihre Mutter sah für ihre nunmehr 40 Jahre erstaunlich gut aus. Also wirklich gut. Keiner schätze sie auf dieses Alter, noch nicht einmal Grace selbst. Aber wer wurde schon gerne alt? Die Rothaarige konnte sich in ein paar Jahrzehnten in der selben Position sehen. Kinder, für die sie nie eine Mutter war, einfach nur das hübsche Eheweib, die peinlichst darauf bedacht war, jung und schön zu bleiben. Ein Teufelskreis, der sich nicht brechen ließ.
Feli fuhr fort und erklärte, dass dieser Lebensstil nicht für sie gemacht sei. Dass die Blonde die Welt verändern wollte und zwar aktiv, nicht einfach nur, weil sie half die Reinblütige Gesellschaft zu vermehren. Sie wollte kämpfen, für sich selbst kämpfen, selber die Welt nach ihrem Belieben verändern. Und zweifelsohne hatte die Dain das auch geschafft. Sie war Prof Lestranges rechte Hand, sie war ein hohes Tier im Regime, alle hörten sie auf. Und diejenigen, die es nicht taten, würden sehen, was sie davon hatten.
"Ich beneide dich", rutschte es der Slytherin heraus. Als sie dann merkte, dass sie sich erklären sollte, versuchte sie auszuweichen: "Ich meinte... ach...", sie lächelte und hoffte damit ihre Gegenüber dazu zu bewegen nicht weiter zu fragen: "Dein Wille ist beachtenswert, das wollte ich sagen".
Normalerweise sprach die Rothaarige nicht über ihre Gedankenwelt. Besonders nicht über ein solches Thema. Das, was Felicitas nicht sein wollte, das war Grace vorbestimmte Rolle. Von Anfang an. Da gab es kein wenn und aber. Auch, wenn ein kleiner Teil - der Teil, der die Dain beneidete - sich ein ähnliches Leben wünschte. Eins, in dem sie ihr eigener Herr und Meister war und bestimmten konnte, was sie machen wollte.
Sie musterte weiterhin ihre Gegenüber, die sich mittlerweile ihr zugewandt hatte und die Finger in einer delikaten Bewegung ineinander verschränkte, eine Geste zu gleichen Teilen unheimlich natürlich schien und doch als wäre sie sorgsam eingeübt.

Zunächst schien die Dain etwas enttäuscht über ihre Frage und Grace fragte sich, ob sie etwas falsches gesagt hätte. Doch dann schob die Blonde den Ärmel hoch und enthüllte das, was Grace so brennend interessiert hatte. Als sie es sah, stockte Grace der Atem. Das dunkle Mal. Wie aus den Erzählungen. Schwarz stach es auf Felicitas heller Haut hervor und schien im flackernden Licht zu tanzen. Ein unheimlicher Schleier schien das Brandmal zu umgeben und Grace Herz schien schneller zu schlagen. Das dunkle Mal. Sie hatte es wahrhaftig gesehen. An Felicitas Dain Arm. Doch die Blonde streifte wieder den Ärmel drüber (fast schon zu Grace Leidwesen) und eine erstaunte Grace blieb zurück.
"Du fragst dich jetzt sicher, warum ich es nicht der Welt zeige", fragte die Dain und Grace hätte beinahe genickt. Doch sie erklärte den Plan Prof. Lestranges, der ein unheimlich guter Plan war, wie Grace fand, und sie verstand. Der Pöbel sollte sich an die neue Herrschaft gewöhnen und sie annehmen. Das Mal der glorreichen altes Zeiten weckte in ihnen viel zu schlechte Erinnerungen, als dass man das Regime mit ihm starten könnte. Die O'Connor fühlte sich geehrt in diese Pläne eingeweiht zu werden, fast schon so, als wäre sie eine der Regimeanführer. Aber natürlich machte sie sich nichts vor, sie war nur eines der Reinblutmädchen, dass still und heimlich die Arbeit der großen Leute bewunderte. Und Felicitas. Oh ja, sie bewunderte die Gleichaltrige und freute sich wie ein kleines Kind, dass so eine wichtige Person etwas mit Grace unternehmen wollte.
Die Dain endete ihre Rede mit einer unheimlichen rosigen Aussicht in die Zukunft. Der Tag, an dem sie das dunkle Mal öffentlich würde tragen können. Die Mundwinkel der Blonden verschoben sich nach oben und das war das erste ehrliche, glückliche Lächeln, dass sie bei Felicitas gesehen hatte. Grace erwiderte das Lächeln. Dieser Tag, würde in die Geschichte eingehen. Es wäre ein wunderbarer Tag. Ein Tag zum feiern. Der Tag, an dem die Ordnung gegen das Chaos gewinnt. Auch Grace freute sich auf diesen Tag und hoffte ihn gemeinsam mit der Blonden erleben zu dürfen.

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Fr 10 Aug 2012 - 13:08

Ich beneide dich.
Schon viele Meinungen hatte Felicitas zu diesem Thema gehört. Viele fanden es ihres Standes unwürdig, andere sagten, dass es richtig war. Aber noch nie meinte jemand zu ihr gesagt, dass er, oder in diesem Falle sie, ihn darum beneidete. Aber Felicitas unterband ihr selbstzufriedenes Lächeln. Ihre Einschätzung der Slytherin war doch richtig. Ein kleiner Teil in ihr war wohl doch nicht gut erzogen und abgestorben.
Ich meinte... ach...
Grace schien ihr Ausbruch peinlich zu sein. Wahrscheinlich hatte sie es nicht so sagen wollen. Mehr so etwas, wie 'Ich finde deine Einstellung richtig, doch für eine Dame gehört es sich nicht'. Sie suchte nach Ausflüchten, um das Ganze zu erklären.
Dein Wille ist beachtenswert, das wollte ich sagen.
Die rothaarige Slytherin wollte das Thema so schnell wie möglich abschließen. Felicitas hatte auch nicht vor, in der Wunde herumzustochern, die sie wohl wieder aufgerissen hatte. So etwas machte man mit Feinden und nicht mit seinen Bekannten, Freunden oder Wohlgesinnten. Und schon gar nicht mit diesen Leuten, in denen man so gerne Gefühle für einen selber erwecken würde. Schon oft hatte sie es bei ihren Eltern versucht und war immer wieder gescheitert. Sie hatte nie mehr als ein Schulterklopfen oder ein paar Worte bekommen. Zum ersten Mal war sie von ihrer Katze umarmt worden. Grace hatte wahrscheinlich das gleiche Schicksal - nur mit weniger Freiheit, sich entfalten zu können. Sie beließ es bei den Worten: "Wenn du willst, dann kannst du auch Willen in dir finden. Jeder hat einen Willen, irgendwo." Sie war eine starke Persönlichkeit, im Grunde, irgendwo.

Als sie ihren Ärmel hochgekrempelt hatte, sah sie, wie Grace Augen zu Funkeln anfingen. Fast ehrfürchtig, so, als ob sie es fast berühren wollte. Das Funkeln erlosch plötzlich, als sie den Ärmel wieder herunterschob und Grace schien fast, als ob sie enttäuscht wäre. Als sie ihr dann von den Plänen von Alioth erzählte, war es, als ob die Andere in ihre eigene Inwelt eintauchen würde. Und in Felicitas keimte plötzlich eine kleine, wahnwitzige Idee, für die Alioth sie sicherlich umbringen würde. Wenn er nicht inzwischen schon daran gewöhnt war. Er selber war ja auch nicht unbedingt so viel besser, als sie selber, vielleicht verstanden sie sich deshalb so gut. Sie überlegte nur wenige Momente, dann fasste sie ihren Entschluss. Ja, ein bisschen Impulsiv war sie immer schon und immer noch.
„Du warst doch in der Gemeinschaft, oder? Wie wäre es, wenn du auch mal ein bisschen hinter die Kulissen des Regimes blickst? Dann könnten wir unseren Ausflug ein bisschen mit meinem Job verbinden – und ich bin sicher Al- … Mr. Lestrange wird uns sicher eine Genehmigung geben, was hälst du davon? Dann kommst du auch mal ein bisschen raus“, sie sah begeistert zu der Anderen.

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Fr 10 Aug 2012 - 13:53

Grace war unheimlich froh, dass die Dain nicht weiter nachfragte oder das Thema ausführte. Doch schien sie ihr einen Rat mitgeben zu wollen. Sie sagte ihr, dass jeder einen Willen hätte, dass Grace ihn nur ins ich finden müsse.
Die O'Connor lächelte leicht und sah ins Feuer. Das sagte sich so leicht.
Aber vielleicht sollte die Slytherin Felicitas Worten folgen. Ihren Willen suchen. Die Blonde hatte es schließlich geschafft. Sicher mit den selben vorgaben.
Ein leises Stimmchen meldete sich in Grace Kopf. Es schalte sie und bedeutete ihr mit diesen Gedanken aufzuhören. Was bliebe ihr denn, wenn sie sich gegen die Familie stellte? Wie sollte sie alleine ihren Weg finden? Das war nicht möglich.
Vielleicht, dachte sie, aber nur vielleicht könnte Felicitas ihr dabei helfen. Sie beschloss nun öfters in der Nähe der Schulsprecherin zu sein. Es war lange her, dass ein einfaches Gespräch sie so aufgewühlt hatte. Im positiven Sinne. Ein Teil von ihr, wollte anders denken, sich von den Fesseln befreien, die ihr an all den Jahren auferlegt wurden und neben Felicitas schien es viel einfacher zu sein. Sie wusste nicht warum, aber die Blonde tat ihr gut.

Der nächste Vorschlag der Dain lief Grace Herz eine Sprung machen.
"Liebend gerne!" rief die O'Connor aus, merkte dann aber, dass sie ein wenig zu euphorisch klang und mäßigte ihr Temperament ein wenig: "Ich meinte, ja, unheimlich gern", sie lächelte breit. Chance ein Teil des Regimes zu werden - was für eine Ehre!
Grace war wieder am dem Punkt angekommen, an dem sie wunschlos glücklich war. Sehr glücklich sogar. Nur diesmal, hatte sie allen Grund dazu. Sie war hinter die Kulissen des Regimes eingeladen worden, von der Schulsprecherin und hatte wohl eine neue Freundin gefunden.
"Dankeschön", sagte die O'Connor ein weiteres Mal und stand auf: "Diesmal für den schönen Abend", sie reckte die Glieder: "Ich bin müde. Kommst du mir?" fragte sie ihre Zimmergenossin und wies auf die Schlafsäle der Mädchen.

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Ein gemütlicher Abend am Kamin   Fr 10 Aug 2012 - 18:13

Felicitas spürte, wie sie einen längst vergangenen Funken von der Asche in Grace wiedererweckt hatte und war Stolz auf sich. Vielleicht konnte sie ihr zeigen, was die Zukunft bereithalten konnte. Doch Grace würde nie mit ihrer Familie brechen wollen und das gab ihr einen Dämpfer. Felicitas hatte es da einfach gehabt, wo sie nie mit einem Sinn für Familie geboren worden war, sondern nur mit dem Überlebenswillen, über Leichen zu gehen und auch Wasser einmal dicker werden zu lassen, als Blut. Sie beide würden jedoch in der Zukunft sehen. Wahrscheinlich war sie selber nächstes Jahr verheiratet und bekam ein Kind nach dem Anderen, während Grace frei durch die Welt lief, dachte sie so ironisch bei sich. Aber Felicitas fasste den guten Vorsatz, alles zu tun, was in ihren Möglichkeiten stand, denn Grace lag ihr irgendwie am Herzen. Ziemlich sehr irgendwie sogar.

Liebend gerne!, rief Grace auf ihren Vorschlag hin hinaus. Felicitas musste Lächeln. Heute hatte Grace anscheinend ihre euphorische Phase, in der das zierliche Mädchen ein wenig aus sich herauskam. Irgendwo hoffte ein Herz in ihr, tief vergraben, gefoltert, geknebelt und in den Mariengraben geworfen, dass die Euphorie auch damit zu tun hatte, dass Grace mit ihr zusammen war und nicht nur, dass sie das Regime kennen lernte. Denn die Gemeinschaft würde es noch geben, aber um wirklich mitwirken zu können, musste noch einiges geschehen. Vielleicht würde Grace noch etwas trainieren müssen. Und zunehmen, denn in diesem Job musste man standhaft sein. Aber das Zunehmen ergab sich auch irgendwie von selber mit der Zeit.
Ich meinte, ja, unheimlich gern. Ein breites Grinsen folgte und Felicitas konnte nicht anders, als ebenfalls zu grinsen - sie hoffte, es sah nicht allzu dämlich aus - da ihr Herz auf und ab hüpfte, als ob es ein gummiartiger Minimuff wäre. Diese vergleiche. Jetzt verglich sie Organe mit pelzigen Tierchen. Na das konnte was geben. Sie seufzte innerlich (langsam sollte sie von dem Seufzen an Atemstörungen leiden, oder an Sauerstoffüberversorgung, überlegte sie). Grace streckte sich, bedanke sich für den Abend und schlug vor, hoch zum Schlafsaal zu gehen. Felicitas stand ebenfalls auf und ein Knochen ihrer Wirbelsäule knackte, als er sich wieder einrenkte. In dem letzten Jahr hatte sie sich an Schürfwunden, herausgesprungene Gelenke und ausgerenkte Knochen gewöhnt. Aber das Geräusch war immer noch ziemlich widerlich. "Klar komme ich mit. Wir müssen morgen früh raus, der erste Schultag und den will ich nicht im verschlafenen Zustand verbringen", meinte sie zu der anderen und gemeinsam gingen sie hoch zum Schlafraum.

Als Felicitas im Bett lag und hinauf zu der Decke ihres warmen, weichen Federbettes starrte, ließ sie den Abend an ihrem inneren Auge vorbeiziehen. Freute sich erneut über jede Gefühlsregung von Grace und dachte sich nur, wie das in Zukunft werden sollte. Doch die Decke blieb stumm und antwortete nicht auf ihre stillen Fragen. Das wäre auch zu schön gewesen. Mit dem Bild von Grace' roten Haaren vor Augen schloss sie die Augen und glitt in den Schlaf hinüber.

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