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SEHR WICHTIGE ANKÜNDIGUNG
So 4 Nov 2012 - 0:18 von Felicitas Dain
Guten Abend liebe Leute!

Eine der bisher wichtigsten Ankündigungen wird heute gemacht. Unser Forum existiert seit ca. 2 Jahren auf forumieren.com. In der Zeit hat sich viel getan und manche User kamen, manche gingen und manche meldeten sich nie wieder. Um diese Tatsache aus der Welt zu räumen [und weil man in forumieren Foren recht wenig machen kann, was den Style betrifft] haben Lenna und ich auf dem Forumstreffen beschlossen, mit dem gesamten Board nach bplaced.net …

Kommentare: 1

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 {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot

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AutorNachricht
David Wellington
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BeitragThema: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Do 2 Aug 2012 - 13:14

*WHO?


  • AALIYAH KENSI COLEMAN
  • DAVID ZACHARIAS WELLINGTON


*WHEN?

Jene verhängnisvolle Nacht, in der das Quidditch-Stadion fiel


*WHERE?

Im zum Untergang verurteilten Quidditch-Stadion

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David Wellington
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Do 2 Aug 2012 - 14:32

Trotz dessen, dass David müde und verschwitzt war und ihm so ziemlich alles an seinem Körper weh tat, fühlte er sich merkwürdig lebendig. Voll von Adrenalin. Und Freiheit. Es war der Flug. David war keine besonders große Leuchte und war auch nicht der beste Zauberer, allerdings schien das Schicksal es gewollt zu haben, dass er flog. Manchmal hatte er das Gefühl, dass man vergessen hatte ihm Flügel zu verpassen. Doch auch, wenn es auf der physischen Ebene keine Schwingen geben mochte, so fühlte es sich auf dem guten alten Feuerblitz so doch so an, als hätte man ihm Flügel verliehen. Er konnte das gefiederte Weiß förmlich spüren.
David hörte ein Rauschen, dass gefährlich schnell auf ihn zu raste und reagierte innerhalb weniger Sekunden. Ein gekonntes Ausweichmanöver und der Klatscher surrte an ihm vorbei. Biestige kleine Biester. Aber effektiv. David war sich sicher, dass Slytherin sein bestes geben würde um ihn in diesem letzten besonderen Spiel als Captain mit einem gut gezielten Klatscher vom Besen zu schlagen. Mika wusste, dass es für ihn wohl nichts demütigenderes gab, als das Finalspiel Slytherin gegen Gryffindor bewusstlos im Krankenflügel zu verbringen und würde ihren Mannschaftskollegen dieses Wissen nicht vorenthalten. David musste auf alles gefasst sein. Er musste den Klatscher innerhalb von Sekunden erkennen können und komme was wolle ausweichen.
Der Wellington landete neben dem Kästchen mit den Bällen. Er nahm sich den Treiber Schläger und kniete sich über das Fach, dass den tollwütigen Klatscher beherbergte. Er machte sich bereit, atmete einmal tief durch, rückte ein großes Stück zurück und öffnete das Fach für das kleine Biest. Der Ball flog hoch in die Luft, froh endlich befreit worden zu sein. Nun waren beide Klatscher draußen. Der so eben befreite kam auf David zugeflogen. Er nahm einen festen Stand an, griff den Schläger mit beiden Händen und jagte den Klatscher ein paar hundert Yards dahin zurück, wo er hergekommen war. Hoffentlich wurde das Vieh jetzt aggressiv. Denn das brauchte er. Er brauchte zwei Klatscher, die hinter ihm herjagten, damit er wirklich üben konnte.
"Auf", murmelte der Wellington beiläufig, fing den hoch kommenden Feuerblitz mit Leichtigkeit und schwang sich in die Lüfte. Kaum war der Quidditch-Captain wieder in seinem Element kamen auch schon die Treiberbälle auf ihn zu. Er wich ihnen aus, indem er schneller wurde, nur noch ein scharlachroter Blitz am Dämmerungshimmel war. Dann verlangsamte er, drehte um und blieb schließlich in der Luft stehen. Seine Strategie war wohl nicht aufgegangen. Die beiden Klatscher schienen sich eher gegenseitig zu jagen, als ihn.
"Komm schon!" der Wellington flog in die Flugbahn eines Balls und kickte ihn mit dem Fuß weg. Der machte einen großen Bogen und rauschte an ihm vorbei. Der Klatscher flog weiter und David folgte ihn, irgendwann folg er nur ein paar wenige Fuß über dem Boden und fühlte sich leicht verarscht. Was war nur mit den Klatschern los?
Kaum hatte er sich das gefragt traf ihn der andere Klatscher scheinbar kichernd von der Seite am Kopf und er flog vom Besen. Der Wellington rollte über den Boden und blieb genervt liegen. Er war nicht sonderlich genervt darüber, dass ihn der Klatscher erwischt hatte, nein, was ihn störte war, dass ihn ein so dämliches Ding wie der Klatscher an etwas wichtiges erinnern musste. Der feind war listig. Das Haus der Schlage rühmte sich damit die Gerissenen aufzunehmen. Die Spieler der Slytherin-Mannschaft würden jeden unachtsamen Moment auskosten um ihn vom Besen zu reißen. Vielleicht wurde er aber auch nur paranoid.
Dann bemerkte er, dass er nicht allein hier war. David rief sich im Liegen die Augen: "Ich hoffe du bist nicht hier, um mich zum aber-hundertsten Mal vom Besen fliegen zu sehen", meinte er niedergeschlagen.

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Aaliyah Coleman
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Do 2 Aug 2012 - 15:16

Eines musste man Kensi lassen: Wenn es um Quidditch ging, war sie Feuer und Flamme. Und nun stand das Endspiel Slytherin vs. Gryffindor vor der Tür. Ihr letztes Spiel. Die letzte Chance auf den begehrten Quidditchpokal. Ihre letzte Chance, sich einen eigenen Namen zu machen und nicht immer als Tochter von Hunter Coleman zu gelten. Berühmte Eltern stellten ihre Kinder meist in den Schatten und so war es auch bei ihr in der Familie.
Die Amerikanerin hatte ihren Feuerblitz geschultert und war hinunter zum Quidditchfeld gegangen, wo sie mit Genugtuung feststellte, dass die Mädchenumkleide nicht verschlossen war. Mit entschlossenen Schritten betrat sie diese und entledigte sich ihres Umhanges, den sie über ihre Quidditchkleidung gezogen hatte. Schnell überprüfte sie, ob letztere saß, dann band sie ihre lockigen braunen Haare zu einem schnellen Zopf, der zumindest störende Haare aus ihrem Gesicht verbannte, aber ein paar Strähnen waren immer zu kurz dafür und umrahmten so weiter ihr Gesicht. Mit einem letzten Blick in den Spiegel, der an der Wand hing, hing Kensi ihren Umhang an einen der Haken, dann schulterte sie ihren Feuerblitz und verließ die Umkleide in Richtung Stadion.

Als Kensi das Gras betrat, sah sie, wie jemand in roter Quidditchkleidung einem Klatscher über den Boden folgte und schließlich von einem anderen vom Besen gefegt wurde. Ein amüsiertes Grinsen umspielte die Lippen der Gryffindor, die in diesem Jungen den Kapitän ihrer Mannschaft erkannte und sie nahm den Besen von ihrer Schulter.
Während David sich zur Seite rollte und liegen blieb, verfolgte Kensi den Klatscher, der den Gleichaltrigen getroffen hatte, mit den Augen. Den anderen hatte sie zwar aus dem Blick verloren, aber sie konnte ihn hören und war sich sicher, dass er sie nicht als nächstes Ziel auserkoren hatte. Noch nicht.
"Sieh es positiv: Du warst unter fünfzig Fuß vom Boden entfernt und bist nicht verletzt.", reagierte sie auf den niedergeschlagenen Ruf ihres Mitspielers, "Extraeinheit Klatscherausweichen?"
Sie ging mit lockeren Schritten auf den Jungen zu, blieb vor ihm stehen und lächelte ihn ruhig an. Schnell vergewisserte sie sich, dass die Klatscher nicht damit beschäftigt waren, sie oder David anzugreifen, dann hielt sie ihm ihre Hand hin, damit sie ihm aufhelfen konnte.
"Ich nehme an, dir geht das Endspiel auch nicht aus dem Kopf, David?", erkundigte sich Kensi bei ihm.
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David Wellington
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Do 2 Aug 2012 - 15:53

"Sieh es positiv", rief ihm seine Teamkollegin Kensi Coleman zu und hörte das Grinsen förmlich aus ihren Worten heraus. "Du warst unter fünfzig Fuß vom Boden entfernt und bist nicht verletzt", wo sie recht hatte, hatte sie recht. Es hätte den Gryffindor weitaus schlimmer treffen können. Die paar Fuß über dem Boden würden ihn nicht töten, aber wäre er oben in der Luft getroffen worden, dann sähe die Landung nicht mehr ganz so rosig aus. Und ein Captain mit einem Schädelbasisbruch und gebrochenen Beinen so kurz vor dem Endspiel war nicht gerade eine Garantie für den Sieg.
Auf ihre Frage, ob er eine Extra-Trainingseinheit im "Klatscherausweichen" abhalten würde rief er als Antwort: "So, oder so ähnlich".
Er war bereits seit dem späten Nachmittag hier gewesen, hatte unermüdlich trainiert und sich ein paar blaue Flecken geholt, aber nichts ernstes. Und dafür, dass seine Muskeln langsam aber sicher nach Ruhe verlangten, hatte er ein ordentliches Trainingsprogramm absolviert. David hatte das Gefühl, dass der erste Klatscher bereits müde war - sofern die Dinger müde werden könnten - der zweite war jedoch alles andere als das und surrte wie eine aufgekratzte Biene über den Köpfen der Quidditch-Spieler.

Kensi war mittlerweile bei ihm und hielt ihm lächelnd eine helfende Hand hin.
David nahm sie gern an und ließ sich beim aufstehen helfen. Wäre die Jägerin nicht gekommen, wäre er sicher noch etwas liegen geblieben. Er fühlte sich schwer und Aufstehen war ein Kraftakt gewesen den er nicht einfach so hatte bewältigen wollen. So ließ er sich ächzend von der Amerikanerin aufhelfen und putze seine Trainingsuniform ein wenig ab. Das Leder der Armschoner hatte sich an einigen Stellen durch die Rasenrutscherei leicht ins grünliche verfärbt, an seinem Quidditch-Umhang hing Gras und es gab dunkle flecken. Nichts, was eine Reinigung nicht wieder wettmachen könnte. Während des groben Gras Abputzens stellte er fest, dass er einige kleine Schnitte an den ungeschützten Fingern hatte, allerdings störten die ihn nicht.
"Danke", meinte er dann beim inspizieren der Tauglichkeit seiner Trainingsuniform: "Ohne dich, wäre ich hier vielleicht eingeschlafen. Obwohl", war er nach einer Sekunde überlegen ein: "Das sicher keine so gute Idee ist mit den beiden Klatschern da oben".

Dann erkundigte sich Kensi nach dem Endspiel, ob es ihm auch nicht aus dem Kopf gehen würde.
"Nein", er rieb sich den Kopf: "Mir gefällt nicht, wie gut die Slytherins in letzter Zeit drauf sind. Als hätten sie eine geheime Strategie. Außerdem glaube ich, dass ich der Paranoia verfallen bin", witzelte er: "Jede Minute, die ich nicht trainiere fürchte ich Zeit zu vergeuden, die ich dafür nutzen könnte, besser zu werden", er richtete seine Schoner: "Wir müssen dieses Spiel einfach gewinnen".

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Aaliyah Coleman
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Do 2 Aug 2012 - 20:24

David schien, seiner Antwort nach zu urteilen, wirklich so etwas wie das Ausweichen von Klatschern trainiert zu haben. Die Gryffindor hatte ein paar Tore werfen, ihre Schnelligkeit testen und ein paar Manöver üben wollen, doch das Training mit Klatschern war auch eine gute Option. Ob der Kapitän der Mannschaft noch weitertrainieren wollte und sie mitmachen lassen würde?
Während sich der Gleichaltrige von ihr auf die Beine helfen ließ, musterte sie den Teamkameraden eingehender, allerdings schaffte sie es dabei, ihn nicht so anzustarren, sondern es eher beiläufig zu tun. Etwas grün, etwas zerschrammt und ein paar Blutergüsse waren zu sehen, aber nichts, was nicht in ein bis zwei Tagen wieder verschwunden war. Der Sturz vom Besen war also wirklich nichts schlimmeres gewesen, denn auch nur wenige Zentimeter und Meter über den Boden konnten immer noch Brüche und Verstauchungen hervorrufen und mit Gehirnerschütterungen war auch in der Welt der Hexen und Zauberer nicht zu scherzen. Auch David schien sich kurz gemustert zu haben, denn er befreite sich von all dem Dreck, der sich abklopfen ließ, und richtete seine Armschoner. Anscheinend war er bereit für Runde zwei. Oder drei. Oder vier. Kensi wusste nicht, wie lange der Junge bereits hier unten trainierte.
"Keine Ursache.", ging sie auf sein Danke ein und als er fortfuhr und noch einen Satz dahinter hing, meinte sie lachend: "Das wäre vielleicht nicht dein Tod gewesen, aber wir hätten dann wahrscheinlich auf unseren Kapitän im Endspiel verzichten müssen ... Und ganz ehrlich? Mit einem der Ersatzjäger bringen die ganzen Systeme und Taktiken doch gar nichts."
Auf die Frage der Amerikanerin hin, ob ihm das Endspiel nicht aus dem Kopf gehen würde, erzählte ihr David, dass es ihm ähnlich ging und ihm die Slytherins beunruhigten, die ziemlich siegesgewiss durch das Schloss striffen. Dass er sich dabei den Kopf rieb, nahm die Brünette mit einer hochgezogenen Augenbraue war. Hatte er vielleicht doch etwas abbekommen?
"Dann geht es mir aber genauso wie dir." Kensi blickte hoch in den Himmel, wo die beiden Klatscher ihre Runden drehten. "Sonst wäre ich wahrscheinlich gar nicht erst hier runtergekommen." Das war nicht ganz richtig. Wenn sie nicht bei ihren Freunden oder im Gemeinschaftsraum war, gab es nur zwei Orte, an denen man die Siebtklässlerin finden würde: Die Bibliothek oder eben das Quidditchfeld. "Aber sag mal ... " Ein braunes und ein fast schwarzes Auge richteten sich auf den Jungen ihr gegenüber. "Die anderen scheinen es absolut nicht so wie wir zu sehen, oder? Klar, sie wollen siegen, aber sie kommen nur zum angesetzten Training." Den anderen mangelte es wahrscheinlich nur an dem sogenannten Feuer; Kensi war immerhin mit Quidditch groß geworden und ohne diese Leidenschaft wäre David kein Kapitän geworden.
Das Surren der Klatscher wurde lauter und Kensi musste nicht einmal hinschauen um zu wissen, dass die beiden genau auf David und sie zuschwirrten. Doch woher genau sie kamen, konnte sie nicht wirklich dem sich nahenden Geräusch entnehmen, so dass sie den Kopf drehte und gerade noch rechtzeitig ducken konnte, bevor der Klatscher sie erwischt hätte. Der andere machte kurz vorher einen Bogen, als wenn er es sich anders überlegt hätte. Wahrscheinlich würde er von der anderen Seite kommen - die Dinger waren immerhin unberechenbar.
Als sie sich wieder aufrichtete und dem Klatscherduo nachblickte, setzte sie das Gespräch da fort, wo sie es unterbrochen hatte: "Du hast Recht, wir müssen einfach gewinnen. Nicht zuletzt, weil das hier unser letztes Schuljahr ist."
Wieder kamen die Klatscher näher.
"Was dagegen, wenn wir einfach zu zweit trainieren? Können den Quaffel ja noch mit einbinden - entweder passen wir uns dabei noch zu, oder ich nehme freiwillig die Position als Hüterin ein ... Kapitän."
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David Wellington
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Do 2 Aug 2012 - 21:53

Die Stelle, an der sich David den Kopf rieb, würde wohl eine Beule geben. Charakteristisch für den Bluterguss fing jene Stelle an zu pochen und tat weh, wenn man drauf drückte. Vielleicht sollte er während des Spiels einfach einen dieser dämlich aussehenden Schutzhelme tragen. Nah. Besser nicht.
Auf sein Kommentar hin, dass er hier vielleicht eingeschlafen wäre und er sich damit quasi zum bereitwilligen Opfer der Klatscher gemacht hätte, meinte sie, dass es sicher nicht sein Tod, aber das Aus für das Endspiel gewesen wäre. Ein Ersatzjäger gegen Slytherin? Unmöglich! Die ganzen Stunden des harten Trainings mit dem Team wären umsonst gewesen und Gryffindor könnte sich vom dem Quidditch-Pokal verabschieden.
"Nein", meinte der Wellington dann: "Das wäre wirklich alles andere als optimal. Zumal ich noch nicht mal einen Ersatzjäger habe. Und ich wäre irgendwie ziemlich niedergeschmettert, wenn wir unsere ganzen Strategien über Board werfen müssten", nur zu gut erinnerte sich der Captain an lange Nächte, die mit einem Erwachen auf einem vollgesabberten Blatt Pergament endeten. Er hatte sich dieses Jahr wirklich angestrengt. Es war sein letztes, da wollte er sein Bestes geben. Und Kensi schien es ähnlich zu gehen, wie er im Verlauf des Gesprächs erfuhr.
Die Amerikanerin sprach ihre Leidenschaft für den Besensport an, die sie beide teilten und bemerkte, dass nur die beiden alles, also wirklich alles zu geben schienen. Es war nicht das erste Mal, dass die eine den anderen (oder vice versa) auf dem Feld traf, außerhalb der regulären Trainingsstunden. Beide Gryffindors schienen einfach auf dem Besen geboren worden zu sein. Selten traf der Wellington einen Gleichaltrigen, der genauso in den Flugsport der magischen Welt vernarrt war, wie er, aber das lag wohl auch daran, dass die Coleman die Tochter des berühmten Hunter Coleman war. Die Leidenschaft für den Sport und das Talent für den Flug waren ihr also in die Wiege gelegt worden. Bei David - na ja, wahrscheinlich war er einfach ein Naturtalent. Niemand aus seiner Familie hatte wirklich viel mit Quidditch am Hut, sie begleiteten höchstens David zu den Spielen. Sein Vater sah sich die Matches aber auch wirklich gerne an. Selber spielen tat er aber nicht.
"Stimmt", sagte er Wellington und suchte das Gras nach seinem Feuerblitz ab, stoppte diese Tätigkeit aber kurz um weiter Kensi zu antworten und ihr dabei auch in die Augen zu schauen (die, nebenbei gesagt, wirklich interessant waren, das eine Auge war dunkler als das andere): "Ich hab noch keinen der anderen außerhalb des Training hier gesehen. Schätze wir beide sind die einzigen Quidditch-Verrückten", er grinste schief. Seine Gedanken wanderten kurz zu Stella, doch bevor er sich in seinen Gedanken verlieren konnte, wurde das Surren der Klatscher lauter und instinktiv richteten sich alle Sinne des Gryffindors nach der lauernden potentiellen Bedrohung. Der eine Ball, der auf David zugerast war, überlegte es sich doch anders, und verfehlte den Wellington, Kensi neben ihm musste sich jedoch ducken um nicht mit voller Wucht getroffen zu werden.
"Vorsicht!" entfuhr es ihm und beinahe hätte er die Brünette zur Seite gezogen.
Doch nachdem die Gefahr vorüber war, widmeten sich die Quidditch-Spieler wieder ihrem Gespräch zu.
Kensi stimmte ihm zu. Dies war sie letzte Chance auf einen Sieg. Besser sie verbockten das Ganze nicht.
Dann fragte Kensi, ob die beiden Teamkollegen nicht zusammen trainieren sollten. Das leicht neckische Kapitän, am Ende ihres Satzes ließ ihn grinsen: "Ich glaube ich mach den Hüter, mein Schädel brummt leicht und ich besetzte den Platz bereits seit dem späten Nachmittag", er hob den Treiber-Schläger vom Boden auf: "Aber den nehm' ich mit. Kurze Frage, bevor wir anfangen, hast du meinen Besen hier irgendwo gesehen?", wie zur Demonstration suchte er in dem Dämmerlicht das Gras ab. Hoffentlich was das blöde Ding nicht allzu weit geflogen.

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Aaliyah Coleman
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Fr 3 Aug 2012 - 12:34

"Irgendwer hätte sich gefunden. Quidditch ist doch bei Weitem noch die beliebteste Aktivität hier in der Schule. Snape Explodiert? Koboldstein oder Zauberschach? Die AGs sind doch langweilig wie sonst etwas."
Sie streckte sich ein wenig, versuchte ihren verspannten Nacken durch leichtes Drehen des Kopfes ein wenig zu lockern. Es machte sich nun einmal bemerkbar, wenn man den ganzen Tag über den Schulbüchern und im Unterricht hockte und dadurch nicht viel Bewegung bekam.
Während Kensi meinte, von den anderen noch keinen außerhalb der Trainingszeiten mal auf dem Feld gesehen zu haben, schien David etwas zu suchen. Die Amerikanerin nahm an, dass er den Feuerblitz suchte, der einige Meter fernab von Davids Bruchlandung zu Boden gegangen war. Das Gras auf dem Feld würde wohl noch etwas gestutzt werden müssen, denn bei dem schwachen Licht der Dämmerung war der Besen so zwischen den hohen Grashalmen nicht mehr allzu leicht auszumachen und auch Kensi hätte ihn nicht sofort entdeckt, wenn sie nach ihm geschaut hätte. Tat sie aber nicht, stattdessen ruhte ihr Blick auf ihren Mitschüler, der nun sein geschäftiges Suchen unterbrach um ihr zu antworten.
"Na ja, irgendwer muss das Team doch immer antreiben. Und das bist halt du.", meinte sie, "Und auf irgendjemanden springt dieser Funke dann über und in diesem Zusammenhang bin wohl ich das."
Kensi wusste, dass Davids Eltern keine Quidditchspieler waren, aber trotzdem war der Gleichaltrige wirklich gut. Es erschien ihr, als sei es bei ihm angeboren, ihm in die Wiege gelegt worden oder als sei er ein Naturtalent. Da ihr eigenes Können meist auf ihren Vater zurückgeführt wurde, war Kensi oftmals am Zweifeln, ob es wirklich nur an ihm lag und sie es deshalb in ihrem Blut hatte. Wenn Hunter Coleman kein Quidditchspieler wäre, ob professionell oder nicht, würde sie dann immer noch so fliegen und spielen, wie sie es bereits einige Jahre tat?
Auf ihre Frage hin, ob sie zusammen trainieren sollten, grinste David. Kensis blick ruhte weiterhin auf dem Jungen ihr gegenüber. Er würde also den Hüter übernehmen, da ihm der Kopf schmerzte? Wieder die skeptisch hochgezogene Augenbraue seitens Kensis, doch die Frage, die ihr auf der Zunge brannte, ließ sie weiterhin unausgesprochen und beließ es somit bei ihrem Blick, der deutlich zeigte, dass sie wissen wollte, ob es wirklich nur Kopfschmerzen waren und nicht mehr. Immerhin stand das Spiel vor der Tür und sie mussten heile und gesund bleiben.
Mit dem Schläger der Treiber in der Hand fragte David, ob sie seinen Besen gesehen habe. Darüber hinaus setzte er seine Suche weiter fort. Zunächst schüttelte sie ihren Kopf als Antwort, doch dann wurde ihr bewusst, dass David das bei seiner Suche, da er sie ja bereits nicht mehr ansah, wohl kaum sehen konnte und meinte bloß: "Allzu weit wird er wohl nicht mehr geflogen sein."
Suchend tastete die Gryffindor ihre Beinschoner ab, dann griff sie zwischen das Leder und den Stoff der Hose und schließlich hielt sie ihren Rosenholzstab in der Hand. Gefährlicher Aufbewahrungsort beim Quidditchtraining, aber sie wollte den Zauberstab nicht einfach in ihrem Umhang lassen, der unbewacht in der Mädchenumkleide hing. Man wusste ja nie, ob man ihn brauchen würde und weder rutschte er, noch störte er an dem Platz, an dem sie ihn aufbewahrte.
"Lumos.", murmelte die Siebtklässlerin, dann ging sie zu David herüber, "Das wird die Suche ein wenig erleichtern." Die Lichtkugel am von ihr entfernten Ende des Rosenholzstabes erhellte den Rasen, auf den sie den Stab richtete, ein Stückweit, so dass mehr zu erkennen war, als wenn sie im schwachen Licht der Dämmerung nach dem Feuerblitz suchen würden.

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David Wellington
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Fr 3 Aug 2012 - 17:50

[Kensi kriegt auch einen Brocken und ein wenig aufkommende Action. Hier muss schließlich noch ein Stadion abgerissen werden!]

David lachte leise: "Mag sein", obwohl er doch sehr gerne bei Zauberschach oder Snape Explodiert zusah. Er selbst war nicht gerade gut in beiden Gesellschaftsspielen, doch war es jedes mal lustig zuzusehen, wenn eine Karte explodierte oder eine Figur zerschmettert wurde.
"Aber ein Jäger oder Training wird von Slytherin platt gemacht", er erinnerte sich an ein Probespiel am Anfang des Jahres, in dem einer der beiden neuen Treiber vom Slytherin Treiber vom Besen geworfen worden war. Es war natürlich absichtlich gewesen, auch wenn der gegnerische Treiber es geleugnet hatte.
Der Wellington hörte leise die Gelenke der Amerikanerin knacken, als diese sich streckte. Offenbar hatte sie einen weniger actionreichen Tag gehabt. Er wusste, dass Kensi gerne in der Bibliothek saß, wahrscheinlich hatte sie einen Großteil des Tages dort verbracht. Den Gryffindor fand man dort eigentlich eher selten. Lesen war nicht sein Ding. Den jungen Wellington traf man am ehesten in seinem Schlafsaal, in der Dusche oder dem Quidditchfeld an. Gut, der Gemeinschaftsraum war auch ein von ihm gut besuchter Ort. Besonders, wenn er tatsächlich einmal arbeitete. Die Atmosphäre in dem Raum fand er einfach angenehm. Er mochte es, wenn es um ihn herum laut war und konnte sich bei absoluter Stille schlecht konzentrieren. Manchmal führte aber kein Weg am einsamen Arbeiten vorbei, z.B. wenn man um 3 Uhr morgens noch seine Kräuterkunde Hausaufgaben machen muss.
Die Brünette warf ein, dass einer das Team antreiben müsse, dass sei eben er, der Captain.
"Ich glaube du brauchst keinen Funken, Kensi. Quidditch liegt dir im Blut", nein, aus der ganzen Mannschaft war Kensi diejenige, der er nicht antreiben musste. Seitdem sie vor bald 3 Jahren beigetreten war, hatte sie ebenso große Leidenschaft für den Sport gezeigt wie er und der vorherige Teamcaptain hatte keinen von beiden je dazu bewegen müssen zum Training zu kommen.

Nachdem David beiläufig das Kommentar fallen ließ, dass ihm leicht der Kopf weh tat, zog die Gryffindor eine Augenbraue skeptisch in die Höh. Ihr Blick, mit dem sie ihn bedachte, war eindeutig eine unausgesprochene Frage nach seinem Wohlbefinden. Natürlich, wie eben schon besprochen wäre es ein Desaster, wenn David so kurz vor dem Endspiel ausfallen würde.
"Alles ok, das gibt nur eine Beule", wollte er seine Gegenüber beruhigen: "Wenn es schlimmer wird sage ich dir sofort bescheid und lass mich im Krankenflügel abchecken, ok?" wäre ja nicht der erste Klatscher, der den Wellington erwischt hatte. Er kannte schlimmere Schmerzen und das dumpfe Gefühl in seinem Schädel war nichts, dass man nicht mit einer ordentlichen Mütze Schlaf kurieren könnte.
Auf die Frage hin, ob Kensi seinen Feuerblitz gesehen hätte, schüttelte die Brünette mit den Kopf: "Allzu weit wird er wohl nicht mehr geflogen sein".
"Das hoffe ich auch", murmelte der Wellington eher zu sich selbst, als zu der Coleman, suchte das Gras nach dem Besen ab. Plötzlich ging neben dem Gryffindor ein Licht an und als er sich zu Kensi drehte, sah er, dass diese so schlau war ihren Zauberstab mit aufs Feld zu nehmen.
"Oh, ich nehme meinen nie mit. Ich hab immer Angst, dass ich ihn beim Training zerstöre", meinte er dann: "Aber ja, ich glaube das wird sehr hilfreich"
Der Feuerblitz schien doch ein wenig weiter weg gelandet zu sein. David blieb bei der Suche nah bei Kensi, ohne das Licht ihres Zauberstabes würde er im spärlichen Dämmerlicht, dass durch die Quidditch-Türme fiel, wohl wie ein Blinder im Dunkeln suchen. Der Wellington sollte sich wohl angewöhnen dein Zauberstab beim Trainieren mitzunehmen. Ein Accio-Zauber würde zwar wenig bringen, weil sein Feuerblitz mit einem Gegenzauber geschützt worden war (damit keiner während eines Spiels auf die geniale Idee kam Accio Wellington's Feuerblitz zu rufen, sowas in der Art war ihm einmal beim Training passiert) aber so ein wenig Licht in der Dunkelheit erwies sich doch als sehr nützlich. Doch im Moment wünschte er sich, er hätte diesen Besen nie mit dem Gegenzauber belegen lassen. Das Feld war groß und im Gras, dass mal wieder gemäht werden könnte, versank der Besen, sodass er nur schwer zu finden war. Ohne diesen verdammten Zauber wäre es ein schnelles Accio Scheiß Besen und da wäre er.
David sah zum Horizont. Der Himmel war bereits in einen Farbmix aus pink und orange getaucht und der östliche Horizont drohte drohte bereits mit der kommenden Nacht. Er seufzte. Hoffentlich fanden sie das dumme Stück Holz, bevor es dunkel wurde. Nicht, dass David ein Problem mit dem Training im Dunkeln hatte (obwohl man zu dieser Stunde sich nicht mehr draußen aufhalten sollte, aber wen juckten schon Regeln?) allerdings wäre es sicher nett für Kensi, wenn sie seinen Feuerblitz denn bald fanden. Schließlich hatte sie noch nicht trainiert - und das war ja schließlich der Grund, warum sie hergekommen war.
Dann fiel ihm was anderes auf. Obwohl er seine Augen auf das Gras unter ihm hätte richten sollten, sah er ein weiteres Mal zum Horizont und entdeckte in der nähe eines Gryffindor-Turms ein paar Silhouetten. Es waren eindeutig Leute in Umhängen, vielleicht ein halbes Duzend. Die untergehende Sonne warf ihre Schatten auf das Feld. Sie bewegten sich, redeten sie miteinander?
"Du, Kensi", er stupste seine Teamkollegin an: "Kennst du die?" vielleicht machte die Astronomie-Klasse diesmal Unterricht im freien? David hatte seit gut zwei Jahren kein Astronomie mehr und wusste demnach nicht über deren Unterrichtspläne bescheid. Er wusste auch nicht, ob Kensi noch das Fach belegte, aber vielleicht wusste sie mehr als er.

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Aaliyah Coleman
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Sa 4 Aug 2012 - 16:18

David meinte, dass ein Jäger ohne Training von Slytherin einfach erledigt werden würde. Kensi brauchte nicht erst nachzufragen um zu wissen, dass der Kapitän Gryffindors an das Testspiel am Anfang des Schuljahres dachte, in dem Slytherin ihr typisches hinterlistiges Spiel an den Tag gelegt hatten und einer der Treiber Gryffindors letzte Endes im Krankenflügel aufgewacht war und nicht auf dem Rasen im Stadion. Leicht nickte die Brünette zustimmend. Selbst sie war nach den Ferien nicht in solch einer guten Kondition wie jetzt mitten in der Saison, beziehungsweise am Ende dieser. Die Ferien trainierte sie zwar - und wenn sie konnte, war sie bei ihrem Vater und trainierte mit diesem, aber während sie ihre eigenen Fähigkeiten dann auf dem derzeitigen Stand hielt oder verbesserte, blieb das Teamspiel auf der Strecke, denn sie konnten nicht alle zusammen trainieren.
"Ach komm schon, David. Selbst mir muss man ab und an wortwörtlich in den Hintern treten, sonst würde ich es schleifen lassen.", widersprach sie unf veränderte den Griff um den Besenstiel ihres Feuerblitzes, "Wenn ich nicht so hohe Anforderungen erfüllen müsste, wäre ich wahrscheinlich auch seltener hier."
Das war nur die halbe Wahrheit. Natürlich wurden ihr hohe Anforderungen gesetzt oder zumindest erwartet, die sie zu erfüllen versuchte. Und dann wollte sie ja ihren eigenen Stil entwickeln und sich ihren eigenen Namen machen, damit sie nicht immer im Schatten ihres Vaters stand. Allerdings liebte sie Quidditch so sehr, dass sie es gerne und ohne Murren tat. Fliegen war wie ... Nun ja, auf dem Besen fühlte sie sich frei und fast so, als wenn sie dort ihre eigene Welt hatte.
"Nur eine Beule ... ", wiederholte Kensi skeptisch, beließ es aber dabei und nickte, als ihr Gegenüber meinte, dass er ihr Bescheid geben würde, wenn es schlimmer werden sollte. Sie wusste, dass er es auch wirklich tun würde, doch sie nahm sich vor, ihren Mitschüler weiter im Auge zu behalten und es dabei aber nicht so offensichtlich zu tun. Immerhin wusste sie von sich selbst, dass auch sie nicht sofort Bescheid gab, wenn etwas schlimmer war, als sie es vorgab. Sie hatte bei einem Spiel einmal einen Klatscher abbekommen, der sie vom Besen fliegen ließ. Ihre Zauberstabhand war daraufhin gebrochen und ihr Kopf brummte deutlich, doch sie war aufgestanden, hatte alle Hilfe abgelehnt und die Zähne zusammengebissen, ihren Besen aufgelesen und sich wieder in die Lüfte erhoben. Die Hand hatte sie zwar weniger benutzt, doch ansonsten hatte sie alle Schmerzen aus ihrem Kopf verbannt und einfach zu spielen versucht. Das Donnerwetter, dass sie nach dem Spiel von der Heilerin im Krankenflügel ereilt hatte, war ziemlich heftig gewesen, doch man hatte zumindest ihre Hand sehr schnell zusammenflicken können. Bis heute wusste Kensi nicht, ob die Heilerin David von der gebrochenen Hand erzählt hatte, den der Hauslehrerin Gryffindors, Professor Young, war es erzählt worden und diese hatte Kensi ebenfalls noch einmal zur sogenannten Schnecke gemacht.

Während Kensi also mit dem leuchtenden Zauberstab neben David herging und dessen Feuerblitz suchte, erklärte er ihr, dass er Angst habe, seinen Zauberstab beim Training zu zerstören. Kensi zuckte mit der Schulter und meinte lediglich: "Mein Umhang hängt alleine und ohne Aufsicht in der Umkleide; da wollte ich meinen Zauberstab nicht zurücklassen und da, wo ich ihn aufbewahre, ist er recht geschützt vor Schaden."
Während Kensi weiter über das Gras hinweg nach den Feuerblitz sah, blickte der Wellington neben ihr in den Himmel. Kensi achtete nicht auf den Jungen neben ihr und setzte die Suche fort und gerade als sie etwas unweit von ihnen entdeckt hatte, stuppste David sie auch schon an. Die Gryffindor blickte ihn fragend an, folgte dann folgte sie seinem Blick in Richtung Gryffindor-Tribühne. Die Personen in Umhängen, die sich dort herumtummelten, hatten Davids Aufmerksamkeit auf sich gezogen und auch Kensi musterte diese nun genauer.
"Mhm ... " Die Gryffindor versuchte etwas zu erkennen, die Leute irgendwohin zuzuordnen. "Nein. Denke nicht.", musste sie verneinen und schüttelte leicht den Kopf.
Irgendetwas an den Personen dort, die in ihren Umhängen hier im Stadion aufgetaucht waren, ließ in Kensi eine Art Alarmglocke aufleuten und jagte ihr eisige Schauer den Rücken hinab. Ohne wirklich den Grund dafür zu kennen, löschte sie mit einem leise gemurmelten Nox! die leuchtende Spitze ihres Zauberstabes und umfasste das kühle Rosenholz noch ein wenig fester. Jetzt, da auch das spärliche Licht an der Spitze des Stabes verschwunden war, fiel es der Amerikanerin schwerer, irgendetwas zu erkennen, doch auch schon vorher hatte sie nicht verstehen können, was sie sagten. Verstehen bedeutete in dem Sinne nicht hören, sondern von den Lippen ablesen. Aber dazu war es einfach zu dunkel.
"Ich bezweifle, dass die erfreut sein werden, uns hier zu sehen.", flüsterte sie David zu, "Wenn ich mich nicht geirrt habe, liegt dein Besen da ... Lass ihn uns schnell holen und dann außer Sichtweite der Personen." Dabei hatte sie die ganze Zeit die Personen im Blick gehabt. "Hattest du das Feld für heute gemietet? Wenn ja, könnten wir allerhöchstens noch einen auf Slytherins Haut ab-Taktik machen."
Kensi war drauf und dran, einfach auf ihren Besen zu steigen und die Leute aus der Luft heraus zu beobachten.

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David Wellington
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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Sa 4 Aug 2012 - 18:05

"Vielleicht bin ich einfach nur froh, dass ich bei dir nicht den Captain raushängen lassen muss", meinte der Wellington dann, als Kensi ihre Qualitäten als gutes Teammitglied herunterspielte: "Ganz ehrlich? Ich hasse die Kommandiererei, aber wie du schon gesagt hast, einer muss es ja machen. Aber die Bats und die Magpies scheinen viel interessierter zu sein, seitdem ich den Posten übernommen habe", seit gut anderthalb Jahren schrieb der Gryffindor nun schon diversen Mannschaften, wollte sich bei ihnen als neuer Spieler bewerben, hatte bisher aber noch keine konkrete Zusage. Er hatte auch Mannschaften aus dem Ausland angeschrieben, hatte Eulen nach Neuseeland, Bulgarien und auch Amerika schicken lassen. Mittlerweile war dem Wellington klar, dass er, wenn er keine Mannschaft finden würde, die sich dazu bereit erklärte ihn aufzunehmen, er wohl oder übel Trolle trainieren musste. Das Ministerium suchte in dieser Abteilung immer Neuzugänge (ganz einfach, weil keiner den Job machen wollte). Er hatte auch die Option die Farm seines Vaters zu übernehmen, nur wusste David, dass er dies nicht bis ans Ende seiner Tage machen wollte. Sein Wunsch war es natürlich Quidditch-Spieler zu werden, aber... Seuftz. Zur Not ging er auch zu den Chudley Cannons, die schlechteste Mannschaft, die die Britisch-Irische Liga je gesehen hatte.
"Obwohl es noch jemanden gibt, dem ich nichts Befehlen muss", meinte David grinsend und sah in die Ferne, jedenfalls sah es so aus. Eigentlich hatte er Stella vor Augen, seine Teamkollegin und feste Freundin. Unglaublich, bald waren sie schon vier Monate zusammen. Bisher seine längste Beziehung.

Kensi schien immer noch skeptisch zu sein, was seinen Kopf anging, sie sagte aber nichts mehr. Aber selbst wenn es etwas ernsteres war. David würde sich ein paar Tage frei nehmen von der Schule, ein wenig genesen und koste was wolle spielen. Zur Not, würde er die Zähne zusammen beißen, jeden Schmerz ausblenden. Er hatte das Gefühl, dass, wenn er Slytherin gewinnen lassen würde, er maßlos enttäuscht mit sich selber wäre. Gryffindor hatte zweifelsohne das Potential das Haus der Schlange zu besiegen, allerdings schlief der Gegner nicht. Die listigen Schlagen würden sich jede Schwäche zu nutzen machen und es so aussehen lassen, als wäre es ein Unfall gewesen. Sollte das passieren, wenn Slytherin einen aus seiner Mannschaft soweit verletzte, dass er spiel unfähig war, dann hatte David noch ein Ass im Ärmel. Kein besonders ehrenvolles, kein besonders gutes, aber wenigstens ein letzter Notplan. Eine gekonnte Kamikaze-Attacke auf Mika und Gryffindor hatte unbeschränkten Zugang zu den Toren. Er riskierte ein paar Verletzungen und einen Platzverweis, doch war dies eh sein letztes Jahr. Es war allerdings nur ein Notplan. Wenn die Sucherin ausfiel. Er hatte seiner Mannschaft noch nichts davon erzählt, aber vielleicht würde er es vor dem Spiel tun. Vielleicht gar nicht. Sie würden es ihm sicher ausreden. Aber er sorgte sich da um etwas, dass noch nicht sicher war. Er sollte die Möglichkeit seiner Kamikaze-Attacke im Hinterkopf behalten, aber nicht auf sie bauen.

Die Amerikanerin erklärte ihm, warum sie ihren Zauberstab auch aufs Feld mitnahm und, dass er dort, wo er beim Match ruhte, sicher war.
"Mhm, ich glaube nicht, dass jemand meinen Zauberstab stehlen will. Ist ein altes Ding, hat meinem Großvater gehört. Und wenn ihn jemand nimmt, krieg ich einen neuen, einen der auf mich angepasst ist", der Wellington zuckte mit den Schultern. Obwohl ihm der alte Stab unheimlich gute Dienste geleistet hatte. Er hatte sich nie über ihn beschwert, allerdings war er auch nichts herausragendes.
Kensi hatte sie Schatten-Gestalten nun auch bemerkt, nachdem David sie hingewiesen hatte. Allerdings schien auch die Brünette sie nicht zu kennen. Doch Kensi hatten diesen merkwürdigen Ausruck im Gesicht, der ihm sagte, dass die Gryffindor sich bei dem Anblick der Leute da vorn nicht wohl fühlte. Auch der Wellington musste zugeben, dass sich ein leicht mulmiges Gefühl in seiner Magengrube breit machte. Die Coleman löschte das Licht ihres Zauberstabes mit einem leisen Murmeln. Sie gab zu bedenken, dass die Personen die beiden Quidditch-Spieler wohl nicht mit offenen Armen empfangen würden und dass sie beiden sich besser aus dem Staub machten. Außerdem glaubte sie seinen Besen gefunden zu haben.
"Nein", antwortete David: "Ich kann das Feld nur mit der Mannschaft mieten. Wenn ich allein bin, kann ich höchstens die Ballkiste für mich beschlagnahmen, wenn keiner sie braucht".
Mittlerweile war aus dem mulmigen Gefühl eine schlimme Vorahnung geworden. Kensi neben ihm musste es auch spüren. Etwas war nicht in Ordnung. Ganz und gar nicht. Die Klatscher, die bist vor ein paar Minuten noch fröhlich herumgesummt hatten, waren merkwürdig still. Das gefiel dem Gryffindor Captain gar nicht. Eigentlich waren die Viecher leblos, bloß durch einen Zauber scheinbar zum Leben erweckt. Die Stille der beiden Bälle war auf keinen Fall ein gutes Zeichen.
Plötzlich sah David ein leuchten im Gras. Er kniff die Augen zusammen und erkannte die metallernen Fußstützen seines Feuerblitz, dass das Licht der untergehenden Sonne reflektierten.
"Du hast recht, da ist er", sagte der Gryffindor und wies auf die Stelle.
"Ich geh ihn schnell holen", das war zwar sein vorhaben, aber irgendwas sagte ihm, dass er dort besser nicht hingehen sollte. Dennoch wagte sich der Gryffindor nach vorn, da, wo diese Personen in dem Umhängen in noch besser sehen konnten. Es leg nicht sehr weit weg, hatte bei seinen stürz wohl noch einiges an Schwung gehabt und war deshalb etwas weiter weg geflogen. Er bückte sich um den Besen aufzuheben, als er plötzlich einen Knall hörte: "Was war das?" rief er zu Kensi zurück.

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Sa 4 Aug 2012 - 19:15

Dass David die Kommandiererei hasste, merkte man ihm auf dem Spielfeld nicht an - auch während des Trainings nicht. Ein wenig blickte die Gryffindor schon überrascht drein, doch dann nickte sie. Auch dass die Mannschaften den Gryffindor als Spieler haben wollten, seitdem er Kapitän war, konnte sie bestätigen. Nicht, dass sie es am eigenen Leib hatte erfahren müssen, aber es war meist so. Sie hatte sich auch bei etlichen Teams beworben und bereits Antworten erhalten, aber meist war zu entnehmen, dass sie Interesse aufgrund ihres Vaters hatten und das ging der Amerikanerin gegen den Strich. Wenn sie es so bedachte: Sie hätte David fragen können, ob er in den Staaten bei dem Team ihres Vaters spielen wollte und ein gutes Wort dort einlegen können, doch soweit sie wusste, hatten sie genügend Stammjäger und so würde David, sollte er angenommen werden, lediglich die Ersatzbank wärmen. Vielleicht war das der Grund, weshalb sie lieber dazu schwieg.
"Ach, meinst du Stella?"
Kensi lächelte den Wellington an. Dass die beiden eine Beziehung führten, hatte selbst sie mitbekommen, aber es war ihr im Grunde egal. Solange die beiden miteinander auskamen und glücklich waren ...
Es erinnerte Kensi an ihre erste - und einzige - Beziehung, die daran zerbrochen war, dass sie von Amerika nach England zog. Was Dario wohl machte und wie es ihm wohl ging? Der Kontakt war so gut wie abgebrochen, auch wenn die wenigen Briefe, die sie sich noch schrieben, so wie eh und je klangen. Fast ein ganzes Schuljahr hatte es gehalten, dann war der Umzug gekommen ...
Kensi schüttelte den Kopf, vertrieb dadurch die Gedanken an ihren ehemaligen Mitschüler und Freund.

"Meiner ist auch schon fast acht Jahre alt, aber man weiß ja nie. Ohne wäre ich mitten im Schuljahr, beziehungsweise kurz vor den UTZ Prüfungen, ziemlich aufgeschmissen.", erklärte Kensi dem Jungen, "Der Zauberstab ist neben meinem Glücksbringer fast das einzige, was ich nie unbeaufsichtigt lasse. Ich meine ... Ich sehe keinen Grund zum Diebstahl, aber man weiß ja nie und gerade den Slytherins ist alles zuzutrauen."
Der Rosenholzstab war auf sie abgestimmt und hatte ihr bereits in den Staaten gute Dienste erwiesen. Rosenholz, 9 2/3 Zoll und Phönixfeder waren nichts besonderes, doch irgendwie klang es in Kensis Ohren warm und anmutig. Die Rose war schön und stand für die Liebe, konnte sich aber auch verteidigen, der Phönix war ein freundliches und warmes Tier mit mächtigen Fähigkeiten und ungeahnten Kräften. Vielleicht lag Kensi so viel an ihrem Zauberstab, weil sie ihm so ähnlich war?

Auf Kensis Frage hin, ob der Kapitän das Feld gemietet hatte, antwortete David mit einer Erklärung. Das Feld konnte man nur als Mannschaft mieten und er war alleine hier. Gut, sie war jetzt hier, aber für ein ganzes Team fehlten immer noch genügend Spieler auf dem Feld.
Neben ihr kniff David die Augen zusammen und schien in Richtung seines Besen zu blicken, während Kensi nun auch realisierte, wie seltsam still es eigentlich auf dem Spielfeld geworden war. Nur das leise Rauschen des Windes und das leise Murmeln seitens Davids und ihr war zu vernehmen. Wenn die Personen dort bei der Gryffindor-Tribühne sprachen, dann so leise, dass der Wind es nicht bis zu den beiden Siebtklässlern trug.
David deutete auf die Stelle, die Kensi gemeint hatte, und verkündete, dass er den Feuerblitz holen würde. Während David sich vorwärts bewegte, spannte Kensi, ohne es zu merken, sämtliche Muskeln im Körper vor Anspannung an. Wenn etwas geschehen würde, wäre sie bereit; sie hob sogar den Rosenholzstab ein wenig höher. Und sie sollte mit ihrer Vorahnung Recht behalten: Der Kapitän des Teams bückte sich, wollte den Besen aufheben, und im selben Moment war für wenige Sekunden ein so lauter Ton zu vernehmen, dass Kensi fast automatisch nach vorne hechtete, um bei David anzukommen - obwohl ihr Verstand ihr zu vermitteln versuchte, dass das genau das Falsche war und das Geräusch eine Explosion gewesen sein konnte.
"Ich ... Ich habe keine Ahn-", wollte Kensi auf Davids Frage reagieren, doch im selben Moment sah sie aus den Augenwinkeln, wie der Rasen von rötlichem Licht erhellt wurde. Das Licht stammte nicht von der untergehenden Sonne, sondern von der Gryffindor-Tribühne, die in Flammen stand. Das laute Knistern der Flammen war zu vernehmen und die Hitze war selbst dort, wo Kensi und David sich aufhielten, zu spüren.
Ein weiterer lauter Knall ertönte und Kensi musste voller Entsetzen mitansehen, wie der nächste Turm der Tribühne in Flammen aufging. Ihre braunen Augen, die auf dem brennenden Turm ruhten, wanderten nun zu den Gestalten, die laut lachten. Irgendeiner gab ein zischendes Geräusch von sich und das Lachen erstarb.
"Die haben uns noch nicht bemerkt ... ", raunte die Gryffindor ihrem Mitschüler zu, "David ... Was soll das?"
Sie konnte und wollte nicht verstehen, was dort geschah, realisierte nicht, was die Leute dort taten. Waren sie wirklich umbemerkt gewesen? Noch stand Kensi neben dem Jungen, doch umso heller es durch die Flammen wurde, desto größer war die Wahrscheinlichkeit, dass sie beide entdeckt werden würden. Und wenn diese Leute dort wirklich dafür verantwortlich waren, dass das Stadion in Flammen aufging, dann würden sie vielleicht auch vor folternden oder tödlichen Zaubern gegen die beiden Siebtklässler nicht zurückschrecken.

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Sa 4 Aug 2012 - 21:16

Mit einem Lachen erriet die Coleman, wen David gemeint hatte, als er sagte, dass es noch eine Person gab, der er nichts Befehlen musste. Oder wollte. Nun gut, es war nicht schwer zu erraten. Mittlerweile wusste die Schule von der Beziehung des ehemaligen Casanovas. Am Anfang war es nicht so einfach gewesen die Allgemeinheit auch davon zu überzeugen. Freundinnen von Stella waren kurz nach den Winterferien auf ihn zugestampft und hatten ihm gedroht, dass er das Herz der Spanierin bloß nicht brechen sollte. Er hatte diese Drohung ein paar Schulmädchen nicht wirklich ernst genommen, doch hatte er ihnen versichert, dass er das nicht tun würde. Nein, man könnte sagen der 'Bad Boy war geläutert', wenn man es dramatisch ausrücken wollte, doch mit der Diem merkte er, wie schön es sein konnte, wenn man jemanden an seiner Seite hatte, jemand, den man liebte, zu dem man sich hingezogen fühlte, mit dem man alles teilen konnte.
"Vielleicht", sagte David schließlich grinsend, obwohl Kensi natürlich klar war, dass seine Freundin gemeint war.

Die Amerikanerin merkte an, dass ein fehlender Zauberstab so kurz vor den UTZ Prüfungen nicht sonderlich förderlich wäre - eher das genaue Gegenteil - und David nickte. Da hatte sie eindeutig recht. Aber David dachte sich, dass der Dieb, der seinen Zauberstab stahl, wirklich nicht sehr helle war oder einfach nur verzweifelt. Der alte Kastanienstab hatte, sofern David ihn jemand geliehen hatte, nur schlecht für die anderen funktioniert. Der, der ihn einsteckte würde eine schwere Zeit mit dem Stück Holz haben. David war froh, dass der ehemalige Zauberstab seines Großvaters so gut für ihn funktionierte. Wahrscheinlich passte einer der Komponenten dieses Stabes auch zu ihm.
"Du hast einen Glücksbringer?", fragte der Wellington. Er selbst glaubte nicht an diesen Kram, ebenso, wie er davon überzeugt war, dass Wahrsagen nur Müll war. Aber er wusste durchaus, dass einige Menschen gerne sowas wie Glücksbringer mit sich rumtragen, weil sie sich dadurch Sicher fühlten. So gesehen nichts schlechtes, doch wollte der Gryffindor viel lieber auf sich selbst vertrauen. Der Glaube an einen Glücksbringer würde ihn höchstwahrscheinlich sogar verunsichern. Was, wenn das Ding doch versagte?

Der Knall entpuppte sich als Explosion. Kensi war sehr schnell neben ihm, wollte ihm eine Antwort geben, doch als der Jäger aufsah, brauchte er keine Antwort mehr. Auch Kensi hatte mitten im Satz gestoppt, als sie das Schauspiel entdeckt hatte, dass sich da vor den Mannschaftskollegen bot. Die Tribüne des Gryffindor-Turmes, bei dem sich die merkwürdigen Personen versammelt hatten, stand lichterloh in Flammen. Die Tribüne befand sich hoch hoben in den Lüften, doch die Wärme war bis dort unten zu spüren, wo die beiden Quidditch-Spieler standen.
David hatte sich mittlerweile aufgerichtet und hatte den Stiel des Feuerblitz fest umklammert. Das konnte doch nicht wahr schein. Wer machte sowas? Der Wellington war geschockt. Ein weiterer Knall ertönte und David zuckte zusammen. Ein weiterer Turm stand in Flammen. Das Herz des Gryffindor pochte wie wild. Was machten diese Idioten denn da? War das etwa ein dummer Schuljungen streich? Nein, sicher nicht. Die Gestalten sahen nicht so aus, als würden sie noch zur Schule gehen. Man hörte ein schrilles Lachen, gefolgt von einem Zischen.
Die Sonne hatte nunmehr die Farbe der Flammen, die drohten die Türme des Quidditch-Feldes zu verschlingen. Knall. Ein weiterer Turm fing Feuer.
Neben ihm hörte er verschwommen die Stimme Kensis, die ihn wieder ins hier und jetzt holte. Sie, die Leute, die das zerstören, was ihm lieb und heilig war, hätten die beiden Gryffindors sicher noch nicht entdeckt. Sie fragte ihn, warum sie so etwas taten. Warum in alles in der Welt? Warum?!
Auch David wusste es nicht. Wieso stoppte sie niemand? Wo waren sie Vertrauensschüler, die Lehrer? Wo waren die Zauber, die das Schloss beschützten sollten? Interessierte es hier den keinen, dass das Quidditch-Stadion lichterloh in Flammen aufging?
"Ich... ich... ich weiß es nicht", stammelte der Captain, während er zusah, wie das flammende rot den schon recht dunklen Himmel erleuchtete, als wäre die Sonne nie untergegangen.
"Wir müssen meinen Zauberstab holen", wie aus einer Trance erwacht, packte er Kensi am Arm: "Wir müssen sie aufhalten!"

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BeitragThema: Re: {Vergangenheit} Der Tag an dem man Quidditch verbot   Mi 8 Aug 2012 - 22:32

David erschien in Kensis Augen überrascht, dass diese einen Glücksbringer besaß. Normalerweise war die Amerikanerin auch niemand, der an so etwas zu glauben schien und wirklich auf das Glück, das der Glücksbringer ihr geben sollte, vertraute sie nicht. Es war viel eher der fast schon wärmende und glückliche Gedanke, dass es so etwas gab.
„Meine Kette.“, erklärte sie dem Kapitän ihrer Mannschaft, „Wenn wir mit dem Training fertig sind, kann ich dir den Glücksbringer mal zeigen. Mein kleiner Bruder hat ihn mir zusammen mit dem Jungen geschenkt, den ich bei meinem Schulwechsel … nun ja … zurücklassen musste.“
Hatte sie überhaupt jemandem gegenüber, mit Ausnahme Lennas und ihres Zwillingsbruders, erwähnt, dass sie einen Freund gehabt hatte? Kensi zweifelte daran, aber das war ja jetzt auch egal.

Auch David hatte, nachdem die erste Explosion geschehen und Kensi an seiner Seite erschienen war, die brennende Tribüne entdeckt. Der Junge hatte sich aufgerichtet und hielt den Besenstiel umklammert, während Kensi weiterhin ungläubig die Flammen beobachtete. Noch immer verstand sie nicht, was da vor sich ging, obwohl sie insgeheim wusste, dass sie dort, wo sie sich aufhielten, in Gefahr waren. Wahrscheinlich sogar großer Gefahr.
Bei dem zweiten Knall zuckte David neben ihr zusammen. Und dann folgte der dritte.
Davids Antwort auf Kensis Frage kam stockend und erst nach einer ganzen Weile. Auch er schien sich erst fangen zu müssen und nicht ganz zu verstehen, was hier gerade geschah. Kensi konnte ihre braunen Augen nicht von den brennenden Türmen und den Leuten lösen, verstand aber jedes Wort des Jungen. Und dann meinte er, sie müssten seinen Zauberstab holen und die Leute aufhalten, wobei er die Amerikanerin am Arm packte. Die Berührung ließ das Mädchen kurz zusammenzucken. Sie hatte zwar nichts gegen Berührungen, war aber so angespannt aufgrund der Situation, in der sie beide sich befanden, dass sie nicht damit gerechnet hatte.
„J-ja … “, murmelte sie leise, „Du … Du hast Recht.“ Doch dennoch löste sie sich nicht von der Stelle. „Sie aufhalten … “ Es klang, als sei die Gryffindor in Gedanken und so war es auch. Sie überlegte, wie die beiden Siebtklässler die Leute aufhalten konnten. Es waren mehr als sie beide zusammen und sie waren sicherlich bei Weitem gefährlicher.
Ganz langsam kam schließlich Bewegung in die Gryffindor. Rückwärtsgehend, die Leute immer im Auge behaltend, ging sie langsam auf den Ausgang des Stadions zu, durch den die Spieler das Spielfeld betraten und durch den man zu den Umkleiden kam. Obwohl sie in der einen Hand ihren Feuerblitz fest umklammert hielt, hatte sie in der anderen Hand noch immer ihren Zauberstab erhoben.
„Hey! Da drüben!“
Ein lauter Schrei war zu vernehmen und Kensi fuhr ruckartig herum, riss dabei David mit sich, als sie ihre Schritte auf den Ausgang zu beschleunigte. Der Ruf war eindeutig von den verhüllten Gestalten gekommen und anscheinend hatten diese die beiden Gryffindor entdeckt. Jetzt hieß es Beeilung, oder sie würden Davids Zauberstab nie rechtzeitig erreichen.

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